LandFrauenVerein Bad Oldesloe
 
 
     
 
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Berichte 2010

 
   
     
 

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Pronstorf

Nach einigen Überlegungen, ob es sich wohl lohnen würde, eine Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt anzubieten, haben wir es in unserem Programm mit aufgenommen. Wider Erwarten, weil es ja rund um Bad Oldesloe sehr viele Weihnachtsmärkte gibt, wurde der Bus innerhalb von 2 Tagen in der Anmeldefrist voll.

Also ging es am 10.Dezember pünktlich um 12.30 Uhr los. Die Landschaft war noch sehr verschneit, (es änderte sich am nächsten Tag) was dann doch sehr weihnachtlich aussieht. Wir stiegen vor dem wunderschön restaurierten Torhaus aus und nun konnte jeder nach Lust und Laune alle angebotenen Waren, die in den aufgestellten Buden draußen oder in der Scheune mit vielen Ständen, bestaunen oder auch kaufen. Um 15.00 Uhr trafen wir uns alle im Torhaus zu einer Kaffeestunde wieder. Es gab leckere selbstgebackene Torten und Kuchen, was für Landfrauen ja immer sehr wichtig ist!

Danach hatten wir genügend Zeit um noch etwas zu bummeln oder das Angebot zu nutzen, um das Torhaus von innen mit einer Führung zu besichtigen. Viele haben dieses auch genutzt. Es ist früher als Kornspeicher genutzt worden und nun zu einem sehr schönen Hotel umgebaut worden. Inzwischen war es schummerig geworden und wenn man aus den Fenstern auf den Hof hinunter schaute, wirkten die erleuchteten Verkaufsbuden an den verschneiten Wegen auf dem Hofplatz sehr festlich.

Unsere Abfahrtszeit war erreicht und pünktlich um 17.30 Uhr ging es wieder gen Bad Oldesloe. Jede der Damen hatte ein eine Einkaufstüte dabei, in der sicher einige Dinge waren, die unter dem Weihnachtsbaum liegen werden. Wir verabschiedeten uns voneinander und freuen uns auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr.

 
     
 

Unsere Adventsfeier vom 01.12.2010

Man konnte es kaum glauben, passend zum ersten Advent hatten wir in diesem Jahr Schnee. Vieler Orts leider katastrophal viel, aber bei uns rund um Bad Oldesloe in erträglichem Maße. So wurde der Saal im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld von uns Landfrauen wieder gut gefüllt.

Von der Kälte draußen kamen wir in den wohlig warmen Saal, der sehr schön weihnachtlich geschmückt war. Die Kerzen brannten schon, und nachdem Frau Radtke uns mit einem sehr langen Gedicht, das sie in ihrer Kindheit gelernt hatte, begrüßte, erklangen auch schon die ersten Weihnachtslieder. Zwischendurch bekamen die Landfrauen eine kleine Überraschung: Es gab für jede der Damen einen kleinen Engel, der von den Vorstandsdamen gebastelt wurde.

Nach der darauf folgenden gemütlichen Kaffeestunde stellte sich unser Gast für den Nachmittag vor: Frau Doris Zick. Sie nahm uns durch ihre Erzählungen mit auf eine Weltreise. Wir sprangen gedanklich von Kontinent zu Kontinent und hörten immer wieder die in den einzelnen Ländern bekannten Weihnachtslieder und die dazu gehörigen Bräuche.- Es wurde sehr anschaulich und interessant von Frau Zick vorgetragen! Ein großer Applaus war ihr sicher. Im Anschluss daran kam dann Frau Busack aus Rümpel mit ihrer Flötengruppe, die uns noch mit einigen Darbietungen erfreute.

Im Anschluss daran haben wir, wie in jedem Jahr, eine Spende erbeten. In diesem Jahr wollen wir damit die Arbeit von Apotheker Dr. Fickel unterstützen. Er fährt mit notwendigen Gebrauchsgütern in die ärmsten Gegenden des Ostblocks und verteilt sie dort direkt an die Bedürftigen. Wir meinen, dass dies eine unterstützungswürdige Sache ist.

Ein schöner gemütlicher Adventsnachmittag war zu Ende und wir wünschten uns gegenseitig eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und schließlich einen guten Jahresausklang.

 
     
 

Rund um den Kohl

Am 10.11.2010 hatten wir unsere Mittagsveranstaltung in Mollhagen in der Bahnhofsgaststätte Bern. Nachdem wir in den vorherigen Jahren schon die Themen Spargel und Kartoffeln hatten, haben wir uns diesmal für die vielfältigen Kohlsorten entschieden.

Wir haben uns zu um 11.00 Uhr in der Gaststätte getroffen. Zunächst hatten sich 74 Damen angemeldet. Leider konnten dann zu guter letzt doch nur 68 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Trotzdem waren es doch schon 20 mehr als im vorigen Jahr.

von links: Jutta Behnk , Ilse Spiering, Magret Radtke

Nachdem wir von Frau Radtke mit einem selbst verfassten plattdeutschen Gedicht begrüßt wurden (natürlich handelte es sich darin um die herbstliche Jahreszeit und um das Gemüse Kohl), übergab sie das Wort an Ilse Spiering, die über das Thema „Rund um den Kohl“ einen Vortrag gehalten hat. Er dauerte ca. eine halbe Stunde. Im Anschluss daran hatten wir noch ein wenig Zeit, um einige Bilder von unserer Aktion „Kochen mit Kindern“ anzusehen und alle freuten sich schon auf die Kohlgerichte, die von den Damen Bern für uns zubereitet wurden.

Es gab zunächst eine gebundene Kohlsuppe von Blumenkohl und Brokkoli mit Fleischklößchen am Tisch serviert. Danach ein reichhaltiges Büfett mit Gerichten von den verschiedensten Kohlsorten. Als da waren: Nackenbraten mit Salzkartoffeln, Sauerkraut und Rotkohl - Grünkohl mit Röstkartoffeln, Kasseler und Kohlwurst - Weißkrautsalat - Kohlpudding - Wirsing- und Blumenkohl als zusätzliches Gemüse - und zu guter letzt Kohlrouladen. Von allen Gerichten war reichlich vorhanden, so dass jeder von allem probieren konnte.

Eigentlich waren schon alle reichlich gesättigt, als dann noch ein süßes Nachtischbüfett aufgebaut wurde.- Es gab Obstsalat, Rote Grütze mit Vanillesoße und Sahnebaiser mit Himbeeren. Natürlich konnten wir auch da nicht widerstehen. Alles war köstlich.

Unser großer Dank gilt den Damen Bern, die uns wieder einmal sehr verwöhnt haben!

 
     
 

Kochen mit Kindern am 28.10.2010

Da wir Oldesloer Landfrauen vor zwei Jahren schon einmal mit der Masurenweg- Schule in Bad Oldesloe einen Apfeltag veranstaltet hatten, bekamen wir in diesem Herbst die Anfrage, ob wir nicht wieder einmal etwas mit den Schülern machen könnten. Natürlich haben wir gerne zugesagt, denn auch damals hat es schon sehr viel Spaß gebracht, mit den Kindern zu arbeiten.

  In der Masurenweg- Schule gibt es eine ganz hervorragend eingerichtete Lehrküche und da lag es doch nahe, (zumal ja in diesem Herbst Deutschlandweit viel über gesundes Essen geredet wird), mit den Schülern einen Kochvormittag im Rahmen des Stundenplanes zu erarbeiten. Dieses sollte nun mit zwei Grundschulklassen (eine 2. und eine 4.Klasse, insgesamt 42 Kinder) vorbereitet werden.

Wir waren 11 Landfrauen, die sich bereiterklärt hatten, zu helfen. Magret Radtke, 1. Vorsitzende- Jutta Behnk , 2. Vorsitzende- weitere Damen aus dem Vorstand: Traute Donner, Edith Stuhr, Christel Stoffers, Anke Bern und Ilse Spiering. Dazu noch 4 weitere Vereinsmitglieder: Simona Bern, Irma Wagner, Elke Schlüter und Ingrid Hildebrandt.

Es wurde ein Menüplan aufgestellt, der mit 8 Gruppen von 5-6 Schülern erarbeitet werden sollte. Für jede Gruppe gab es eine separate Kochkoje, in der gesondert gearbeitet werden konnte. Die Zutaten für die einzelnen Gerichte haben wir Landfrauen mitgebracht und gestiftet.

Die einzelnen Gerichte sollten einfach und schmackhaft sein, aus Produkten, die in unserer Region angebaut und geerntet werden.

 

  Bevor die Sache aber ernst wurde, bekamen die Kinder, die schon mit Schürzen ausgestattet waren, jeder noch eine Kochmütze, auf die sie ihre Namen schreiben durften, damit wir Landfrauen jedes Kind mit Namen ansprechen konnten. Diese durften sie dann auch mit nach Hause nehmen. Es wurde mit den Kindern zubereitet: Ein Rohkostsalat (Apfel/ Möhren), eine cremige Kartoffelsuppe, ein Apfelauflauf mit echter Vanillesoße, Kartoffelpuffer mit Apfelmus, überbackene halbe Kartoffeln (Gemüse-Hackfleisch und Käse), kleine Frikadellen mit Blumenkohl und Kartoffeln, ein Obstsalat und zu guter Letzt zwei Kuchen (ein Möhrenkuchen und ein Apfelkuchen).

Die Kinder waren begeistert bei der Sache und haben sehr gut nach Anleitung Gemüse geputzt, geschnippelt, abgewogen, gerührt, gekocht, gebraten und gebacken. Auch Aufräumen und Abwaschen war keine Schwierigkeit. Alles wurde freiwillig erledigt. Natürlich wurden die Gerichte, nachdem der Tisch schön gedeckt war, gemeinsam in zwei Gruppen verspeist. Es machte Spaß, den Kindern beim Essen zuzuschauen, wie es allen mundete. In einer großen Runde schmeckt es ja auch besonders gut.

Alle waren zufrieden: Die Lehrkräfte, die Landfrauen und besonders natürlich die Kinder!

Das Resümee hieraus: Diese Geschichte wird sicher wiederholt werden!

 
     
 

Unsere Erntedankveranstaltung vom 04.10.2010

Da wir die Kirchen in den Dörfern rund um Bad Oldesloe in den vorherigen Jahren schon besucht haben, wollten wir unseren Erntedanknachmittag einmal anders gestalten. Wir möchten Sehenswertes und Besonderes in der näheren Umgebung von Bad Oldesloe erkunden und besichtigen. In diesem Jahr sollte es nun das Hannoveraner Gestüt mit Gutsbetrieb des Ehepaares Chacon & Romero (gebürtige Spanier) in Grabau sein.

  Zu um 14.00 Uhr trafen wir 100 Landfrauen uns im Grabauer Dorfkrug zur gemeinsamen Kaffeetafel. Die Tische und der Schanktresen im Wintergarten waren sehr schön herbstlich mit den Früchten des Gartens und des Feldes geschmückt. Dafür hatte unsere erste Vorsitzende Frau Magret Radtke gesorgt. Frau Chacon kam auch noch zu einem kleinen Klönschnack und einer Tasse Kaffee herüber, um uns kennen zu lernen.

Sie ist seit 4 Jahren in Deutschland und spricht schon sehr gut deutsch, so dass wir uns gut unterhalten konnten. Danach ging sie zeitig genug zurück, um alles für die Besichtigung und Vorführung vorzubereiten.

Auch der Dorfchronist von Grabau, Herr Eckehard Moßner, war inzwischen eingetroffen und ging gemeinsam mit uns um 16.00 Uhr hinüber zum Gestüt, um uns schon einmal die Gebäude zu erklären, bevor wir uns in der Reithalle (Preußenhalle) versammelt haben.

Hier bekamen wir einige Erläuterungen über die Pferde und dann eine Dressurvorführung der Klasse „M“ von Frau Chacon auf ihrem Hengst „Wallenstein“. Ein sehr harmonisches Paar!

 

Nach der schönen Vorführung erhielten wir noch einige wissenswerte Informationen von Herrn Moßner über die Geschichte von Grabau und des Gutshofes und nach einem Rundgang durch die Anlage, haben wir uns vor dem Gutshaus von Frau Chacon verabschiedet und wünschten ihr natürlich viele züchterische Erfolge mit ihren Pferden. Natürlich erhielt auch Herr Moßner ein herzliches Dankeschön für seinen informellen Vortrag.

Wir verlebten einen sehr interessanten Erntedanknachmittag bei herrlichem Sonnenschein!

 
     
     
 

Unsere Tagesfahrt nach Wismar

An diesem Tagesausflug hatten unsere Mitglieder sehr großes Interesse. Am zweiten Tag nach Anmeldebeginn war der Bus schon belegt. Da dann noch weitere 35 Anmeldungen dazu kamen, haben wir einen weiteren Bus gechartert. Leider konnten wir nicht mit beiden Bussen an einem Tag fahren, da die Platzkapazitäten in der Sektkellerei, auf dem Schiff und in den Lokalitäten nicht ausreichten. Somit sind wir dann am 22.09. und am 29.09.10 gefahren.

 

Wir hatten an beiden Ausflugstagen Glück mit dem Wetter – die Sonne schien, was ja in diesem Spätsommer nicht immer selbstverständlich war.- So war gute Laune schon vorprogrammiert.

Wir starteten jeweils pünktlich und fuhren auf der A 20 bis Wismar . Dort wurden wir in der nördlichsten Sektkellerei Deutschlands , der Hanse- Sektkellerei, sehr herzlich mit einem Glas Sekt begrüßt, den wir in dem schönen Rotsteingewölbe an einem langen Tisch zu uns nehmen konnten.

 

Ein Champagner kann nicht besser munden, war unsere einhellige Meinung. Es war eine Flaschengärung und wie diese in mehreren Stufen gelingt, wurde uns anschaulich demonstriert. Beschwingt von dem Sekt ging es nun weiter zum Wismarer Hafen, wo schon ein Schiff auf uns wartete um uns zur Insel Poel zu bringen. Dort erwartete uns schon der Bus, um uns zum Mittagessen zu fahren, das nach einem Glas Sekt und viel frischer Luft dann besonders gut schmeckte.

Danach trafen wir die uns angekündigte ortskundige Reiseleiterin, die mit uns eine kleine Inselrundfahrt unternahm. Es war sehr interessant!

Nachdem wir uns von der Dame verabschiedet hatten, ging unsere Fahrt weiter an der Ostseeküste entlang (schon wieder Richtung Heimat) zum Wohlenberger Wiek. Es ist ein Feriendorf mit vielen Freizeitangeboten für Groß und Klein. Hier sind viele alte Häuser liebevoll restauriert und zu Ferienwohnungen ausgebaut worden. In einem dieser Häuser haben wir dann unsere Kaffeestunde abgehalten. Es ist ein familiengeführtes Unternehmen, wo wir sehr gut mit selbstgebackener köstlicher Sanddorntorte (2 mal gereicht, was nicht unbedingt üblich ist) und leckeren Kuchensorten bewirtet wurden. Sehr gesättigt (eigentlich hätten wir noch einen ausgiebigen Spaziergang machen müssen) haben wir dann, um unseren Zeitplan einzuhalten, unsere Heimfahrt angetreten.- Alle Damen waren begeistert, was für den Veranstalter natürlich immer gut ist!

 
     
 

Unsere Fahrt in den Schwarzwald vom 02.09.- 07.09.2010

Am 2. September trafen wir 32 Landfrauen aus Bad Oldesloe und Umgebung uns zu um 7.00 Uhr am Busbahnhof in Bad Oldesloe. Unser bewährter Busfahrer, Herr Pöhlsen, von der Firma Neubauer, war zeitig vor Ort. So konnte er das Gepäck der nach und nach eintrudelnden Reisedamen zügig verladen. Dadurch kamen wir pünktlich los.

Unser Zielort war Oberharmersbach im Schwarzwald. Wir fuhren, mit immer wieder eingelegten Pausen, sogar mit selbstgebackenen und mitgebrachten Torten und Kuchen am Bus, über Hannover, Kassel, Frankfurt a.M. und Offenburg bei endlich schönem Wetter (wenn Engel reisen…..) und kamen gegen 19.30 Uhr in unserem Zielort an. Dort wurden wir noch im Bus von der Wirtin des familiengeführten Hotels, Frau Pfundstein, sehr herzlich begrüßt. Unser Gepäck wurde ins Hotel gebracht und uns die Zimmerschlüssel überreicht. Alles klappte reibungslos und zügig. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, gab es um 20.00 Uhr schon unser erstes leckeres Abendessen. Alles war sehr lecker und liebevoll angerichtet und wir merkten sofort: hier sind wir gut aufgehoben! Dies sollte sich auch am nächsten Morgen bestätigen, denn auch das Frühstück war ganz hervorragend.

Nach einigen Hinweisen und Tipps für unseren Aufenthalt und Vorstellung des Personals, konnten wir in Ruhe unsere Koffer auspacken und uns auf den nächsten Tag freuen. Für eine der Damen war es zudem noch ein ganz besonderer Tag, denn Ilse Spiering wurde um 20.00 Uhr Großmutter des Stammhalters der Familie. Alle gratulierten ganz herzlich.

03.09.: Nach einer geruhsamen Nacht, freuten sich alle auf das Frühstück, das sehr reichhaltig und liebevoll angerichtet war. Gut gestärkt stiegen wir in den Bus. Unser Ausflug sollte uns heute nach Freudenstadt und zum Mummelsee führen. Wir kamen durch viele kleine Ortschaften mit den typischen Schwarzwaldhäusern, die alle mit hübsch bepflanzten Blumenkästen geschmückt waren.

Gegen 11.00 Uhr kamen wir dann in Freudenstadt an. Dort hatten wir über Mittag 3 Stunden Zeit um uns den Ort anzusehen und zu bummeln. Es war Markttag und man konnte sich mit den Marktfrauen, die dort ihre Waren anboten, unterhalten. Leider verstanden wir nicht immer alles, weil sie ihren hiesigen Dialekt sprachen. Nichts desto Trotz, war es sehr nett und auch streckenweise informativ. Die Stadt ist sehr hübsch angelegt mit den bunt bepflanzten Blumenrabatten und Blumenampelschmuck vor den Häusern. Alles lud zum Bummeln ein. Nach einer kleinen Verschnaufpause fanden wir uns zu um 14.00Uhr wieder am Bus ein. Es ging weiter über die Schwarzwaldhochstrasse zum Mummelsee . Dort hatten wir eine kleine Kaffeepause am Bus und machten einen Spaziergang zu dem kleinen See. Einige lustige Fotos entstanden. Danach ging es wieder „Heimwärts“ durch das Kinzigtal über Zell nach Oberharmersbach. Gegen 17.00Uhr waren wir vor Ort und wir freuten uns schon auf den Grillabend, der um 18.00 Uhr auf der Terrasse des Hotels beginnen sollte. Die Tische auf der Terrasse waren nett eingedeckt und es duftete verlockend. Das Salatbüfett war eine Augenweide. Alles war gut organisiert und klappte reibungslos. Nach dem reichhaltigen Abendschmaus brauchten wir einen „Verdauer “, den die frischgebackene Oma auf die Geburt ihres Enkelkindes ausgab. Sogar ein Geschenk für den neuen Erdenbürger von der ganzen Damenrunde wurde ihr überreicht, zur späteren Freude der jungen Familie zu Hause. Danach hatten wir noch einen netten Abend.

 

04.09.: Wir standen mit den Sonnenstrahlen auf und nach dem gemeinsamen Frühstück ging unsere heutige Fahrt um 9.30Uhr los. Unser Ziel war zunächst das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach, wo wir Einblicke in das bäuerliche Leben in den original restaurierten Schwarzwaldhäusern des 16. und 17. Jahrhunderts bekamen.

Danach ging es weiter nach Wolfach zur Glashütte Dorotheenhütt e. Hier konnten wir die Glasbläserei besichtigen und auch selbst tätig werden und eine Blumenvase unter der Anleitung des Glasbläsers herstellen. Viele sehr schöne Kristallgläser waren außerdem zur Besichtigung ausgestellt.

An die Glasbläserei schloss sich ein kleines Weihnachtsdorf an, wo man sehr hübschen Weihnachtsbaum-
schmuck erstehen konnte. Viele von uns haben diese Gelegenheit auch genutzt und sind mit kleinen Einkaufstüten wieder zum Bus gekommen.

 

Weiter ging es nun zum Schwarzwälder Trachtenmuseum . Es war sehr interessant die vielen verschiedenen Trachten der Schwarzwaldregion, die hinter Glas ausgestellt sind, anzusehen. Wir waren danach zeitig wieder im Hotel und konnten uns noch vor dem Abendessen eine Stunde ausruhen. Gemeinsam ließen wir den Abend ausklingen und freuten uns schon auf den morgigen Sonntag.

Den Tag hatten wir uns gänzlich für Oberharmersbach aufgespart, weil dort in der Zeit unseres Aufenthaltes die Kilwi (Kirchweih) mit Markttag stattfand. Außerdem hatte uns die 76-jährige Seniorchefin des Hauses angeboten mit uns einen informativen Fußmarsch durch den Ort zu machen.

Dieses Angebot haben wir natürlich gerne angenommen!

05.09.: Nach dem gemeinsamen Frühstück erwartete uns die Seniorchefin vor dem Eingang des Hotels und bei herrlichem Sonnenschein begann unsere Wanderung zunächst durch den Ort. Immer wieder gab sie interessante Erklärungen zu den historisch wertvollen Gebäuden ab. Am Gemeindehaus angekommen, durften wir auch am Sonntag hinein, um die dort ausgestellten hiesigen Trachten anzusehen. Auch hier wusste sie zu jeder einzelnen Tracht etwas zu erzählen.

Danach stand die Kirche auf dem Programm. Es ist ein aus Sandstein erbautes Gebäude mit sehr schönen bunten Glasfenstern, durch die das Sonnenlicht den Altarraum wärmend erstrahlen ließ.- Es war sehr beeindruckend.- Nach Besichtigung der Kirche gingen wir über den sehr schön angelegten Friedhof und bestaunten das Ehrenmal der beiden Weltkriege. Weiter ging es über die Bahnschienen einen sehr schön ausgebauten Wanderweg bis hinauf auf 350 m Höhe, von wo wir vom Aussichtspunkt ganz Oberharmersbach überblicken konnten. Bei dem herrlichen Sonnenschein ein wunderbarer Ausblick.

Hier bekamen wir alle einen von der Seniorchefin mitgebrachten Stärkungstrunk. Dafür wurde dann unsererseits ein Liedchen für sie angestimmt. Gestärkt von dem Schnaps ging es dann munter wieder den Wanderweg zur anderen Seite hinunter, vorbei an dem Ältesten Bauernhaus von Oberharmersbach, das noch bewohnt wird. Im Tal angekommen, haben wir dann ein Foto von unserer Gruppe an der schön bepflanzten Blumenrabatte zur Erinnerung machen können. Die Seniorin verließ uns dann im Ort und wir konnten dann auf eigene Faust alles erkunden. Fast der ganze Ort war mit Marktbuden bestückt an denen von Hosenknöpfen über Haushaltsartikel, Bekleidung, Lederwaren und gedrechseltes Holzspielzeug alles nur erdenkliche an Waren feilgeboten wurde. Genau wie in alten Zeiten. Alles wurde musikalisch übertönt von einer großen Musikkapelle im Festzelt. Dort haben wir uns über die Mittagszeit aufgehalten, um etwas zu essen und um der Musik zu zuhören. Danach hatten wir eine kleine Siesta im Hotel verdient.

Danach hatten wir eine kleine Siesta im Hotel verdient. Der Nachmittag verlief auf der Terrasse des Hotels mit leckeren Eisbechern und Kaffee bei Klönschnack in kleinen Runden. Auch Kartenspielen, Kniffel, Mensch ärgere dich nicht etc. waren angesagt. Ein leckeres Abendessen rundete den Tag ab. Alle waren sich einig: dies war ein wunderschöner Urlaubstag!

06.09.: Der nächste Morgen brachte erneut eine freudige Nachricht mit sich. Wieder war eine der Damen frischgebackene Oma geworden: Frau Anke Bern. Die Freude war natürlich riesengroß. Alle gratulierten sehr herzlich. Nachdem wir vom Frühstück gut gestärkt waren fuhr Herr Pöhlsen mit uns bei wiederum bestem Wetter nach Furtwangen in das Uhrenmuseum . Hier konnten wir die Entwicklung der Zeitnahme vom Erfinder Peter Henlein über Schmuckuhren, Standuhren, Armband- und Taschenuhren und natürlich der original Schwarzwälder Kuckucksuhren alles erfahren. Beeindruckend waren die großen Musikuhren, die zu jeder vollen Stunde eine Melodie spielten. Besonders schön erklang die Melodie „ Ich bete an die Macht der Liebe “.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt fuhren wir weiter nach Triberg zu den Wasserfällen. Einige von uns sind ganz den Berg hinaufgegangen bis zum Anfang der Fälle. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel. Auf dem Rückweg zum Hotel nahm Herr Pöhlsen einen anderen Streckenverlauf, sodass wir eine schöne Schwarzwaldrundfahrt hatten. Am Abend gab es dann nachdem wir eine kleine Erholungspause hatten, ein ganz hervorragendes köstliches Schwarzwaldbüffet als Abschiedsessen.

 

 

Alle waren ganz begeistert und beeindruckt! Im Anschluss daran gab es wieder einen „Verdauer “ von der zweiten frischgebackenen Oma. Alle meinten: so könne es weiter gehen. Wir bedankten uns bei unserer Wirtin und ihrer Mannschaft mit einem Präsent und großem Applaus, weil wir dort sehr schön erlebnisreiche Tage verbringen durften. Mit Spaß und Spielen ging der letzte schöne gemeinsame Tag zu Ende. Nun hieß es wieder die Koffer packen.

07.09.: Nach einem letzten guten Frühstück und zügigem Kofferverladen verabschiedeten sich die Chefin und Seniorchefin von uns und wir begaben uns auf den Heimweg. Leider hatte es in der Nacht zu regnen begonnen, der die bewaldeten Berge des Schwarzwaldes, die wir bisher nur im Sonnenlicht gesehen hatten, sehr traurig aussehen ließ. Der Regen begleitete uns fast den ganzen Vormittag, und je höher wir gen Norden kamen, desto besser wurde das Wetter. Nachdem Wir uns von Herrn Pöhlsen und unserer lieben „Reise-Christel“ mit kleinen Aufmerksamkeiten für den guten Verlauf unserer Reise bedankt hatten, kamen wir heil wieder um 19.30 Uhr in Bad Oldesloe an.- Sehr zur Freude unserer Familien.-