Jahreshauptversammlung 2011 mit Spendenübergabe

Am 9. Februar fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung in Rohlfshagen bei Frau Veronika Hasselmann in „Schachts Gasthof“ statt. Der Saal war mit rund 80 Landfrauen sehr gut gefüllt. Unsere beiden Gäste, Frau Ute Dwinger aus Schmalfeld und Herr Apotheker Dr. Fickel aus Bad Oldesloe, waren auch pünktlich vor Ort.

So konnte unsere 1. Vorsitzende Frau Magret Radtke, nachdem sie die Anwesenden begrüßt hatte, die Versammlung pünktlich eröffnen. Rasch waren die Regularien wie Jahresbericht durch Frau Christel Stoffers, Kassenbericht von Frau Traute Donner, Bericht der Kassenprüferinnen Frau Hannelore Steding und Frau Christa Ludwig abgehandelt. Zu aller Zufriedenheit konnten die Kassenprüferinnen die Genauigkeit der Kasse bestätigen und von der Versammlung die Entlastung des Vorstandes und der Kassenführung beantragen. Dies erfolgte einstimmig. Da wie immer eine Kassenprüferin ersetzt werden muss, wurde eine neue rasch gefunden und einstimmig bestätigt: Frau Waltraut Mebes.

Nun kam der letzte Punkt der Tagesordnung: Verschiedenes. Da keine weiteren Fragen auftauchten, bat Frau Radtke nun Herrn Dr. Fickel nach vorne, um ihm die von uns auf unserer Adventsfeier gesammelte Geldspende zu überreichen. Gesammelt wurden 277,10 €, die vom Verein auf 300,00 € aufgestockt wurde. Er freute sich sehr darüber, bedankte sich und berichtete nun über seine Tätigkeit.

Spendenübergabe an Dr. Fickel
Spendenübergabe an Dr. Fickel

Seit dem 19. März 1982, nach dem Aufstand der Arbeiterpartei Solidarnosc in Danzig und dem Fall des Eisernen Vorhangs, begann er über die Katholische Kirche, Pakete an Bedürftige zusammen mit Herrn Edmund Matuschek aus Westerau, nach Kaltwasser bei Oppeln in Polen, zu schicken. Seine Arbeit erreichte einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad und es kamen dadurch auch mehr Spenden zusammen, die dann schon per Lkw bis vor Ort gebracht wurden. Drei mal im Jahr wird so eine Fahrt organisiert und da eine Tour immer 800 km beträgt, sind es inzwischen 128000 gefahrene Kilometer.

Dort an der Grenze zu Tschechien wurde durch Spenden an einem Heim für 110 männliche und 150 weibliche Behinderte ein 10000 m² großer Garten angelegt. Es wurde eine Bäckerei eingerichtet, wo 12 Jungen etwa die Hälfte der benötigten Brote backen. Eine Schusterwerkstatt entstand und der ehemalige Frisiersalon von Frisör Köster aus Bad Oldesloe wurde dort hingebracht und wieder aufgebaut. So entstand eine Hilfe zur Selbsthilfe und Beschäftigung der Behinderten. Eine bewundernswerte Leistung, die es wert ist, weiterhin unterstützt zu werden. Wir wünschen Herrn Dr. Fickel, dass er diese Arbeit noch viele Jahre durchführen kann.

Nach dem Bericht von Herrn Dr. Fickel kam nun unser nächster Gast zum Zuge: Frau Ute Dwinger. Sie hatte die Räumlichkeit schon mit vielen Schätzen aus Großmutters Aussteuerkiste dekoriert. Viele Leute kannten ihre Leidenschaft für schöne alte Handarbeiten. Es sind handgestickte Paradehandtücher, Wäsche aus handgewebtem Leinen, selbst genähter Kleidung, viele verschiedene Schürzen, sei es welche für die Arbeit oder zu Festtagen, auch sind dabei. Alle diese Sachen wurden und werden auch heute noch ins Haus getragen. Zu jedem dieser schönen alten Sachen wusste sie eine Geschichte zu erzählen und hat uns damit gut unterhalten. Bei vielen der anwesenden Damen kamen Erinnerungen an frühere Zeiten auf.

Frau Ute Dwinger
Frau Ute Dwinger

Ein großer Applaus unsererseits war ihr sicher.

Durch diese beiden Themen hatten wir einen schönen und interessanten Nachmittag. Alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt, dabei gewesen zu sein!

Landfrauenthema am 12.01.2011 „Der Jakobsweg“

An diesem „schneefreien“ Nachmittag trafen wir Oldesloer Landfrauen uns bei Frau Anke Bern in Ihrer Bahnhofsgaststätte in Mollhagen. Alle trafen pünktlich zu um 14.00 Uhr ein. Auch unser Gast, Herr Pastor Erhard Graf, von der Kirchengemeinde Klein Wesenberg, war mit uns pünktlich vor Ort. 

Stilisierten Symbol der Jakobsmuschel
Stilisierten Symbol der
Jakobsmuschel

So konnte er nach der Begrüßung durch Frau Radtke zunächst die Kaffeestunde mit den leckeren Torten, die Simona Bern wieder für alle gebacken hatte, mit uns genießen.

Danach stellte er sich vor und erzählte uns, dass er von Klein Wesenberg aus Pilgerwanderungen mit interessierten Menschen durchführt. Die Wanderer tun dies oft aus ganz unterschiedlichen Motiven: Einige aus religiösen Gründen oder aber um der Hektik der beruflichen Anforderungen zu entfliehen und um einmal den Kopf freizubekommen, oder aber um die Natur zu genießen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und die kleinen Schönheiten rechts und links des Weges wahrzunehmen, an denen man sonst vielleicht achtlos vorüber gehen würde. Sie laufen auf Wegen, die mit dem stilisierten Symbol der Jakobsmuschel richtungsweisend gekennzeichnet sind.

Handelswege der „Hanse“
Handelswege der „Hanse“

Wir hörten von Herrn Pastor Graf, mit Erstaunen unsererseits, das es gar keinen so genannten „Jakobsweg“ gibt! Hierbei handelt es sich um Handelswege der „Hanse“, die seit dem Mittelalter bestehen und durch ganz Europa führen. Es ist ein Wegenetz von St. Petersburg bis Santiago de Compostela, wo sich das Grab des heiligen Jakob befindet. An diesen Wegen befinden sich immer wieder Übernachtungsmöglichkeiten, die von den Pilgern genutzt werden können.

Pastor Erhard Graf erzählt vom Jakobsweg
Pastor Erhard Graf erzählt vom
Jakobsweg

So auch im Klein Wesenberger Gemeindehaus, was Herr Pastor Graf uns an Hand von Bildern zeigen konnte.

Es war ein schöner Nachmittag mit interessanten Informationen, die jeder auf seine Weise für sich nutzen kann.

Unsere Adventsfeier vom 01.12.2010

Man konnte es kaum glauben, passend zum ersten Advent hatten wir in diesem Jahr Schnee. Vieler Orts leider katastrophal viel, aber bei uns rund um Bad Oldesloe in erträglichem Maße. So wurde der Saal im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld von uns Landfrauen wieder gut gefüllt.

Von der Kälte draußen kamen wir in den wohlig warmen Saal, der sehr schön weihnachtlich geschmückt war. Die Kerzen brannten schon, und nachdem Frau Radtke uns mit einem sehr langen Gedicht, das sie in ihrer Kindheit gelernt hatte, begrüßte, erklangen auch schon die ersten Weihnachtslieder. Zwischendurch bekamen die Landfrauen eine kleine Überraschung: Es gab für jede der Damen einen kleinen Engel, der von den Vorstandsdamen gebastelt wurde.

Nach der darauf folgenden gemütlichen Kaffeestunde stellte sich unser Gast für den Nachmittag vor: Frau Doris Zick. Sie nahm uns durch ihre Erzählungen mit auf eine Weltreise. Wir sprangen gedanklich von Kontinent zu Kontinent und hörten immer wieder die in den einzelnen Ländern bekannten Weihnachtslieder und die dazu gehörigen Bräuche.- Es wurde sehr anschaulich und interessant von Frau Zick vorgetragen! Ein großer Applaus war ihr sicher. Im Anschluss daran kam dann Frau Busack aus Rümpel mit ihrer Flötengruppe, die uns noch mit einigen Darbietungen erfreute.

Frau Busack aus Rümpel mit ihrer Flötengruppe
Frau Busack aus Rümpel mit ihrer Flötengruppe

Im Anschluss daran haben wir, wie in jedem Jahr, eine Spende erbeten. In diesem Jahr wollen wir damit die Arbeit von Apotheker Dr. Fickel unterstützen. Er fährt mit notwendigen Gebrauchsgütern in die ärmsten Gegenden des Ostblocks und verteilt sie dort direkt an die Bedürftigen. Wir meinen, dass dies eine unterstützungswürdige Sache ist.

Ein schöner gemütlicher Adventsnachmittag war zu Ende und wir wünschten uns gegenseitig eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und schließlich einen guten Jahresausklang.

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Pronstorf

Nach einigen Überlegungen, ob es sich wohl lohnen würde, eine Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt anzubieten, haben wir es in unserem Programm mit aufgenommen. Wider Erwarten, weil es ja rund um Bad Oldesloe sehr viele Weihnachtsmärkte gibt, wurde der Bus innerhalb von 2 Tagen in der Anmeldefrist voll.

Also ging es am 10.Dezember pünktlich um 12.30 Uhr los. Die Landschaft war noch sehr verschneit, (es änderte sich am nächsten Tag) was dann doch sehr weihnachtlich aussieht. Wir stiegen vor dem wunderschön restaurierten Torhaus aus und nun konnte jeder nach Lust und Laune alle angebotenen Waren, die in den aufgestellten Buden draußen oder in der Scheune mit vielen Ständen, bestaunen oder auch kaufen. Um 15.00 Uhr trafen wir uns alle im Torhaus zu einer Kaffeestunde wieder. Es gab leckere selbstgebackene Torten und Kuchen, was für Landfrauen ja immer sehr wichtig ist!

Weihnachtsmarkt Pronstorf
Weihnachtsmarkt Pronstorf

Danach hatten wir genügend Zeit um noch etwas zu bummeln oder das Angebot zu nutzen, um das Torhaus von innen mit einer Führung zu besichtigen. Viele haben dieses auch genutzt. Es ist früher als Kornspeicher genutzt worden und nun zu einem sehr schönen Hotel umgebaut worden. Inzwischen war es schummerig geworden und wenn man aus den Fenstern auf den Hof hinunter schaute, wirkten die erleuchteten Verkaufsbuden an den verschneiten Wegen auf dem Hofplatz sehr festlich.

Unsere Abfahrtszeit war erreicht und pünktlich um 17.30 Uhr ging es wieder gen Bad Oldesloe. Jede der Damen hatte ein eine Einkaufstüte dabei, in der sicher einige Dinge waren, die unter dem Weihnachtsbaum liegen werden. Wir verabschiedeten uns voneinander und freuen uns auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr.

Rund um den Kohl

Am 10.11.2010 hatten wir unsere Mittagsveranstaltung in Mollhagen in der Bahnhofsgaststätte Bern. Nachdem wir in den vorherigen Jahren schon die Themen Spargel und Kartoffeln hatten, haben wir uns diesmal für die vielfältigen Kohlsorten entschieden.

Wir haben uns zu um 11.00 Uhr in der Gaststätte getroffen. Zunächst hatten sich 74 Damen angemeldet. Leider konnten dann zu guter letzt doch nur 68 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Trotzdem waren es doch schon 20 mehr als im vorigen Jahr.

von links: Jutta Behnk, Ilse Spiering, Magret Radtke
von links: Jutta Behnk, Ilse Spiering, Magret Radtke

Nachdem wir von Frau Radtke mit einem selbst verfassten plattdeutschen Gedicht begrüßt wurden (natürlich handelte es sich darin um die herbstliche Jahreszeit und um das Gemüse Kohl), übergab sie das Wort an Ilse Spiering, die über das Thema „Rund um den Kohl“ einen Vortrag gehalten hat. Er dauerte ca. eine halbe Stunde. Im Anschluss daran hatten wir noch ein wenig Zeit, um einige Bilder von unserer Aktion „Kochen mit Kindern“ anzusehen und alle freuten sich schon auf die Kohlgerichte, die von den Damen Bern für uns zubereitet wurden.

Es gab zunächst eine gebundene Kohlsuppe von Blumenkohl und Brokkoli mit Fleischklößchen am Tisch serviert. Danach ein reichhaltiges Büfett mit Gerichten von den verschiedensten Kohlsorten. Als da waren: Nackenbraten mit Salzkartoffeln, Sauerkraut und Rotkohl – Grünkohl mit Röstkartoffeln, Kasseler und Kohlwurst – Weißkrautsalat – Kohlpudding – Wirsing- und Blumenkohl als zusätzliches Gemüse – und zu guter letzt Kohlrouladen. Von allen Gerichten war reichlich vorhanden, so dass jeder von allem probieren konnte.

Eigentlich waren schon alle reichlich gesättigt, als dann noch ein süßes Nachtischbüfett aufgebaut wurde.- Es gab Obstsalat, Rote Grütze mit Vanillesoße und Sahnebaiser mit Himbeeren. Natürlich konnten wir auch da nicht widerstehen. Alles war köstlich.

Unser großer Dank gilt den Damen Bern, die uns wieder einmal sehr verwöhnt haben!

Kochen mit Kindern am 28.10.2010

Da wir Oldesloer Landfrauen vor zwei Jahren schon einmal mit der Masurenweg- Schule in Bad Oldesloe einen Apfeltag veranstaltet hatten, bekamen wir in diesem Herbst die Anfrage, ob wir nicht wieder einmal etwas mit den Schülern machen könnten. Natürlich haben wir gerne zugesagt, denn auch damals hat es schon sehr viel Spaß gebracht, mit den Kindern zu arbeiten.

Kochen in der Masurenweg- Schule
Kochen in der Masurenweg- Schule

In der Masurenweg- Schule gibt es eine ganz hervorragend eingerichtete Lehrküche und da lag es doch nahe, (zumal ja in diesem Herbst Deutschlandweit viel über gesundes Essen geredet wird), mit den Schülern einen Kochvormittag im Rahmen des Stundenplanes zu erarbeiten. Dieses sollte nun mit zwei Grundschulklassen (eine 2. und eine 4.Klasse, insgesamt 42 Kinder) vorbereitet werden.

Wir waren 11 Landfrauen, die sich bereiterklärt hatten, zu helfen. Magret Radtke, 1. Vorsitzende- Jutta Behnk , 2. Vorsitzende- weitere Damen aus dem Vorstand: Traute Donner, Edith Stuhr, Christel Stoffers, Anke Bern und Ilse Spiering. Dazu noch 4 weitere Vereinsmitglieder: Simona Bern, Irma Wagner, Elke Schlüter und Ingrid Hildebrandt.

Kinder beim Kochen
Kinder beim Kochen

Es wurde ein Menüplan aufgestellt, der mit 8 Gruppen von 5-6 Schülern erarbeitet werden sollte. Für jede Gruppe gab es eine separate Kochkoje, in der gesondert gearbeitet werden konnte. Die Zutaten für die einzelnen Gerichte haben wir Landfrauen mitgebracht und gestiftet.

Die einzelnen Gerichte sollten einfach und schmackhaft sein, aus Produkten, die in unserer Region angebaut und geerntet werden.

Bevor die Sache aber ernst wurde, bekamen die Kinder, die schon mit Schürzen ausgestattet waren, jeder noch eine Kochmütze, auf die sie ihre Namen schreiben durften, damit wir Landfrauen jedes Kind mit Namen ansprechen konnten. Diese durften sie dann auch mit nach Hause nehmen.

Kinder kochen
Kinder kochen

Es wurde mit den Kindern zubereitet: Ein Rohkostsalat (Apfel/ Möhren), eine cremige Kartoffelsuppe, ein Apfelauflauf mit echter Vanillesoße, Kartoffelpuffer mit Apfelmus, überbackene halbe Kartoffeln (Gemüse-Hackfleisch und Käse), kleine Frikadellen mit Blumenkohl und Kartoffeln, ein Obstsalat und zu guter Letzt zwei Kuchen (ein Möhrenkuchen und ein Apfelkuchen).

Die Kinder waren begeistert bei der Sache und haben sehr gut nach Anleitung Gemüse geputzt, geschnippelt, abgewogen, gerührt, gekocht, gebraten und gebacken. Auch Aufräumen und Abwaschen war keine Schwierigkeit. Alles wurde freiwillig erledigt. Natürlich wurden die Gerichte, nachdem der Tisch schön gedeckt war, gemeinsam in zwei Gruppen verspeist. Es machte Spaß, den Kindern beim Essen zuzuschauen, wie es allen mundete. In einer großen Runde schmeckt es ja auch besonders gut.

Gruppenfoto beim Kochen in der Masurenweg-Schule
Gruppenfoto beim Kochen in der Masurenweg-Schule

Unsere Erntedankveranstaltung vom 04.10.2010

Da wir die Kirchen in den Dörfern rund um Bad Oldesloe in den vorherigen Jahren schon besucht haben, wollten wir unseren Erntedanknachmittag einmal anders gestalten.

Grabauer Dorfkrug
Grabauer Dorfkrug

Wir möchten Sehenswertes und Besonderes in der näheren Umgebung von Bad Oldesloe erkunden und besichtigen. In diesem Jahr sollte es nun das Hannoveraner Gestüt mit Gutsbetrieb des Ehepaares Chacon & Romero (gebürtige Spanier) in Grabau sein.

Zu um 14.00 Uhr trafen wir 100 Landfrauen uns im Grabauer Dorfkrug zur gemeinsamen Kaffeetafel. Die Tische und der Schanktresen im Wintergarten waren sehr schön herbstlich mit den Früchten des Gartens und des Feldes geschmückt.

Hannoveraner Gestüt Chacon & Romero
Hannoveraner Gestüt Chacon & Romero

Dafür hatte unsere erste Vorsitzende Frau Magret Radtke gesorgt. Frau Chacon kam auch noch zu einem kleinen Klönschnack und einer Tasse Kaffee herüber, um uns kennen zu lernen.

Sie ist seit 4 Jahren in Deutschland und spricht schon sehr gut deutsch, so dass wir uns gut unterhalten konnten. Danach ging sie zeitig genug zurück, um alles für die Besichtigung und Vorführung vorzubereiten.

Auch der Dorfchronist von Grabau, Herr Eckehard Moßner, war inzwischen eingetroffen und ging gemeinsam mit uns um 16.00 Uhr hinüber zum Gestüt, um uns schon einmal die Gebäude zu erklären, bevor wir uns in der Reithalle (Preußenhalle) versammelt haben.

Dressurvorführung von Frau Chacon auf ihrem Hengst „Wallenstein“
Dressurvorführung von Frau Chacon auf
ihrem Hengst „Wallenstein“

Hier bekamen wir einige Erläuterungen über die Pferde und dann eine Dressurvorführung der Klasse „M“ von Frau Chacon auf ihrem Hengst „Wallenstein“. Ein sehr harmonisches Paar!

Nach der schönen Vorführung erhielten wir noch einige wissenswerte Informationen von Herrn Moßner über die Geschichte von Grabau und des Gutshofes und nach einem Rundgang durch die Anlage, haben wir uns vor dem Gutshaus von Frau Chacon verabschiedet und wünschten ihr natürlich viele züchterische Erfolge mit ihren Pferden. Natürlich erhielt auch Herr Moßner ein herzliches Dankeschön für seinen informellen Vortrag.

Wir verlebten einen sehr interessanten Erntedanknachmittag bei herrlichem Sonnenschein!

Blumenübergabe an Frau Chacon
Blumenübergabe an Frau Chacon

Unsere Tagesfahrt nach Wismar

An diesem Tagesausflug hatten unsere Mitglieder sehr großes Interesse. Am zweiten Tag nach Anmeldebeginn war der Bus schon belegt. Da dann noch weitere 35 Anmeldungen dazu kamen, haben wir einen weiteren Bus gechartert. Leider konnten wir nicht mit beiden Bussen an einem Tag fahren, da die Platzkapazitäten in der Sektkellerei, auf dem Schiff und in den Lokalitäten nicht ausreichten. Somit sind wir dann am 22.09. und am 29.09.10 gefahren.

Die Hanse-Sektkellerei, die nördlichsten Sektkellerei Deutschlands
Die Hanse-Sektkellerei, die nördlichsten
Sektkellerei Deutschlands

Wir hatten an beiden Ausflugstagen Glück mit dem Wetter – die Sonne schien, was ja in diesem Spätsommer nicht immer selbstverständlich war.- So war gute Laune schon vorprogrammiert.

Wir starteten jeweils pünktlich und fuhren auf der A 20 bis Wismar . Dort wurden wir in der nördlichsten Sektkellerei Deutschlands , der Hanse- Sektkellerei, sehr herzlich mit einem Glas Sekt begrüßt, den wir in dem schönen Rotsteingewölbe an einem langen Tisch zu uns nehmen konnten.

Ein Champagner kann nicht besser munden, war unsere einhellige Meinung. Es war eine Flaschengärung und wie diese in mehreren Stufen gelingt, wurde uns anschaulich demonstriert. Beschwingt von dem Sekt ging es nun weiter zum Wismarer Hafen, wo schon ein Schiff auf uns wartete um uns zur Insel Poel zu bringen. Dort erwartete uns schon der Bus, um uns zum Mittagessen zu fahren, das nach einem Glas Sekt und viel frischer Luft dann besonders gut schmeckte.

Rotsteingewölbe in der Hanse-Sektkellerei
Rotsteingewölbe in der Hanse-Sektkellerei

Danach trafen wir die uns angekündigte ortskundige Reiseleiterin, die mit uns eine kleine Inselrundfahrt unternahm. Es war sehr interessant!

Nachdem wir uns von der Dame verabschiedet hatten, ging unsere Fahrt weiter an der Ostseeküste entlang (schon wieder Richtung Heimat) zum Wohlenberger Wiek. Es ist ein Feriendorf mit vielen Freizeitangeboten für Groß und Klein. Hier sind viele alte Häuser liebevoll restauriert und zu Ferienwohnungen ausgebaut worden. In einem dieser Häuser haben wir dann unsere Kaffeestunde abgehalten. Es ist ein familiengeführtes Unternehmen, wo wir sehr gut mit selbstgebackener köstlicher Sanddorntorte (2 mal gereicht, was nicht unbedingt üblich ist) und leckeren Kuchensorten bewirtet wurden. Sehr gesättigt (eigentlich hätten wir noch einen ausgiebigen Spaziergang machen müssen) haben wir dann, um unseren Zeitplan einzuhalten, unsere Heimfahrt angetreten.- Alle Damen waren begeistert, was für den Veranstalter natürlich immer gut ist!