Der gesunde Pausenapfel

Die Aktion „Der gesunde Pausenapfel“, die unterstützt wurde durch den Landesverband , gestaltete sich für uns Landfrauen äußerst positiv. In Zusammenarbeit mit der sich als sehr kooperativ zeigenden Lehrerschaft der Masurenwegschule Bad Oldesloe haben wir einen sehr kreativen Vormittag in der Schule erlebt. 10 Klassen der Grundschule mit ihren Lehrkräften sind in abwechselnder Reihenfolge von je 2 Klassen bei uns gewesen und haben sich über viele Dinge rund um den Apfel informiert.

Landfrauen beim gesunden Pausenapfel
Landfrauen beim gesunden Pausenapfel

Wir haben sehr viele Kuchen, Saft, Apfelmus und einige Sorten Äpfel ( gespendet vom Apfelhof Lienau ) zum Verköstigen angeboten, was auch sehr gut angenommen wurde. Die Kinder hatten im Vorwege schon vieles mit ihren Lehrkräften erarbeitet. Sei es das Gestalten eines Apfelbaumes, welche Stadien durchlebt der Baum im Laufe eines Jahres? , das Ausmalen eines sehr schönen Apfelmandalas, das Lesen einiger Gedichte und das Singen von Apfelliedern.

Kinder beim gesunden Pausenapfel
Kinder beim gesunden Pausenapfel

Eine 5. Klasse zeigte ganz stolz ihre aus eigenen Rezepten  gefertigten Apfelgerichte. Selbst die älteren Jahrgänge zeigten in den Pausen reges Interesse am Apfel. Alle Beteiligten meinten, so eine Aktion könnte gern wiederholt werden, und so hoffen wir, dass der Apfel auch weiterhin in der Pausenbrotbox von den Schülern zu finden sein wird! 

Erntedankveranstaltung am 2. Oktober 2006

In diesem Jahr stand für uns Oldesloer Landfrauen das Erntedankfest unter einem besonderen Stern: Wir wurden von der Kirchengemeinde Bad Oldesloe gebeten, für die frisch renovierte Oldesloer Peter- Paul- Kirche eine neue Erntekrone zu binden. Natürlich haben wir diesem Wunsch gern entsprochen und haben zur rechten Zeit vor Beginn der Ernte das nötige Getreide gesammelt, getrocknet und gebündelt. Gebunden und übergeben wurde sie vom Vorstand und Unterstützung einiger Damen aus dem Verein. Es hat sehr viel Freude bereitet, etwas aus Dankbarkeit am Erntesegen entstehen zu lassen. Ausgeschmückt mit Feld- und Gartenfrüchten wurde der Altarraum von Frauen aus dem Dorf Pölitz. Alle Beteiligten haben am feierlichen Gottesdienst unter der Leitung von Frau Pastorin Vagt teilgenommen. Nach der Übergabe der Erntekrone durch unsere 1. Vorsitzende Frau Magret Radtke, wurde die Krone gesegnet.

Die von den Landfrauen gebundene Erntekrone
Die von den Landfrauen gebundene Erntekrone

Am Montag, den 2. Oktober hat dann ein nur für den Landfrauenverein gestalteter Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Thieme stattgefunden. Ca 100 Mitglieder des Vereins waren anwesend. Es war sehr feierlich. Im Anschluss an die Predigt hat Herr Pastor Thieme uns einiges Wissenswertes über die Renovierung der Kirche erzählt, und der Kirchenmusikdirektor Herr Henning Münther hat „seine“ neue Orgel vorgestellt und sehr eindrucks- und klangvoll für uns aus Händels Messias das Halleluja gespielt.

Erntedank in der Oldesloer Peter-Paul-Kirche
Erntedank in der Oldesloer Peter-Paul-Kirche

Von diesen schönen Eindrücken gefangen, fuhren wir dann in Fahrgemeinschaften weiter nach Mollhagen. Dort fand in der Gaststätte von Frau Anke Bern unser gemeinsames Kaffeetrinken mit dem Bürgermeister von Bad Oldesloe Herrn von Bary statt. Nachdem er mit uns die leckeren hausgebackenen Kuchen und Torten gekostet und genossen hat, berichtete er uns von der Entstehung Bad Oldesloes, der Salzgewinnung und der Ernennung Oldesloes zum Bad bis hin zu den heutigen Zielen mit allen Problemen, die auftauchen und bewältigt werden müssen, um erfolgreich die Stadtpolitik zugestalten. Wir wünschen ihm immer eine glückliche Hand dabei.- Damit er nicht immer nur in den „politischen sauren Apfel“ beißen muss, bekam der Bürgermeister von uns Landfrauen einen Korb voll wohlschmeckender Äpfel zum Dank für seinen Vortrag. Anschließend berichtete unsere 1. Vorsitzende Frau Magret Radtke über Probleme und Ziele in der Landwirtschaft und mit unserem Landfrauenlied beendeten wir unseren schönen gemeinsamen Nachmittag zum Erntedank.

Unsere Fahrt ins Ammerland und Ostfriesland vom 4.9.-9.9.2006

Unsere Reise nach Ostfriesland und ins Ammerland begann am Montag, d. 4. Sept. 2006 um 8.00 Uhr ab Bad Oldesloe. Nach einigen verregneten Wochen hatten wir schon Angst, dass wir wohl nur Regenschirme und den Friesennerz gebrauchen würden. Wir hatten nicht mit Petrus seinem Wohlwollen gerechnet. Er schickte uns die nötigen Sonnenstrahlen , die zum angenehmen Verlauf unserer Fahrt beitrugen.

Die Anreise nach Sande führte uns über Bad Zwischenahn. Der Ort präsentierte sich uns in einem blitzsauberen Zustand. Der Park und die wunderschön angelegten Gärten luden zum Verweilen und Bummeln ein. Am Abend trudelten wir in Sande ein und bezogen im Hotel Auerhahn unsere Zimmer.

Gruppenbild Ammerland
Gruppenbild Ammerland

Am 2. Tag führte unsere Fahrt entlang der grünen Küstenstraße und der Störtebekerstraße nach Carolinensiel , wo wir das Sielhafenmuseum besichtigen konnten. Nachmittags ging es weiter nach Norden, wo wir im Teemuseum eine Teezeremonie mitmachen durften und uns viel Wissenswertes über die Verbreitung und Behandlung des Tees in unseren europäischen Ländern erzählt wurde. – Sehr interessant! – Der Tag klang mit einem Grillabend verbunden mit Musik und Tanz- vom Hotel organisiert- aus. Begleitet wurden wir an diesem Tag  von einem sehr kompetenten Reiseführer, der uns Land, Leute und die Geschichte der Gegend sehr lebendig nahe brachte.

Der 3. Tag führte uns nach Norderney.  Nach einem wie immer reichhaltigen Frühstücksbuffet  ging es schon sehr zeitig los, damit wir die Fähre in Norddeich pünktlich erreichen konnten.

Die Nordsee und die Insel präsentierten sich uns bei strahlendem Sonnenschein. Nach einem Stadtbummel und einer Inselrundfahrt mit Dünenwanderung fuhren wir um 15.15 Uhr mit der Fähre wieder aufs Festland zurück. Gegen 19.00 Uhr waren wir wieder im Hotel. Nachdem wir uns etwas erfrischt und unser Abendessen eingenommen hatten, überraschte uns die Wirtin mit einer Akkordeongruppe, die uns volkstümliche Lieder darbot und zum Mitsingen einlud. So ging ein schöner Tag zu Ende.

Der 4. Tag begann wie jeden Tag für viele der Damen im Schwimmbad. Es wurde wirklich sehr gut ausgenutzt. Nach dem Frühstück Abfahrt um 9.15 Uhr zum Städtchen Jever, die
„ Perle Frieslands“. Es regnete in Strömen, was uns schon einen gehörigen Schrecken einjagte. Aber bis zur Schlossbesichtigung hellte sich der Himmel schon sichtbar auf. Und nachdem wir nach einer sehr umfangreichen und gut erklärten Führung durch Herrn Kleinschmidt   – einem pensionierten Beamten der Wasserpolizei- das Schloss verließen, schien die Sonne und wir konnten trockenen Fußes zur Brauerei gelangen, die nur wenige Meter entfernt liegt. Dort  wurden wir in 2 Gruppen  eingeteilt und jeweils von einer Gästeführerin durch die Anlagen geführt. Sehr aufschlussreich wurden uns alte Brautraditionen und die Moderne, mit den riesigen Abfüllanlagen der verschiedenen Biersorten erläutert. Mit einer Bierverkostung  und dem Spruch: Wenn ich deinen Hals berühr und deinen Mund auf meinem spür, ach wie sehn  ich mich nach dir, du geliebte Flasche Jever Bier! Endete die Führung. Nach einer Freizeit fuhren wir am Nachmittag weiter nach Zetel, wo wir von „unserem“ Herrn Kleinschmidt  vor einer alten Schule mit Schulmuseum empfangen wurden. Er führte uns , aufgeteilt in 2 Gruppen (Jungen und Mädchen) mit Namenskärtchen versehen , in eine alte Schulklasse und unterrichtete uns nach althergebrachten Lehrpraktiken, will heißen, in alten Holzbänken mit Morgengebet und einem fröhlichen Liedchen. – Für uns Landfrauen galt natürlich unser Landfrauenlied, worüber sich der Herr Lehrer besonders freute! Zurück im Hotel klang der Abend mit einem guten Abendessen und späterer Lifemusik an der Hammondorgel und Tanz aus. Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht!

Am 5.Tag fuhren wir ganz zeitig zur Meierwerft nach Papenburg. Es ist eine gigantische Anlage, in der diese riesigen Schiffe gebaut werden. Wir wurden von einer Dame durch die Hallen geführt, wo wir ein riesiges im Bau befindliches Schiff bestaunen konnten. Später kamen wir durch eine Ausstellungshalle mit allen Schiffsmodellen, die auf der Werft gebaut wurden. Es war sehr anschaulich und informativ dargestellt. Danach hatten wir noch Freizeit um uns Papenburg noch etwas anzuschauen. Auf der Rückfahrt besichtigten wir in Wiesmoor noch die fantastisch ausgestaltete Blumenhalle. Außerdem war die ganze Stadt mit Blumenarrangements geschmückt. Zurück in Sande klang der Abend in geselliger Runde nach dem Abendessen mit Musik und Tanz aus. Von der Hotelleitung war alles gut organisiert. Obwohl viele schon an die Heimreise am nächsten Tag dachten, haben wir diesen letzten Abend doch sehr genossen.

Der letzte Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück und einem wehmütigen Abschied der Hotelchefin, die das lustige Landfrauenvölkchen gerne noch dabehalten hätte. Die Heimreise führte uns durch Friedeburg in eine Porzellanmanufaktur. Dort wurde uns die Herstellung und Verzierung des Porzellans veranschaulicht. Später konnten wir dort noch Geschirr und Tee käuflich erwerben. Nach einem kurzen Aufenthalt in einer Fischräucherei, wo viele von uns noch ein leckeres Mitbringsel für die Daheimgebliebenen erworben haben, kamen wir am Nachmittag wohlbehalten in Bad Oldesloe an. Ein besonderer Dank gilt da unserem Busfahrer Herrn Pöhlsen von der Firma Neubauer, der uns immer sicher durch die Lande gefahren hat. Etwas wehmütig nahmen wir voneinander Abschied, denn wir hatten einige herrliche Tage in guter Gemeinschaft im Ammerland verbracht. Wir freuen uns alle auf eine erneute gemeinsame Reise im nächsten Jahr! 

Bericht zur Tagesfahrt am 17.05.2006

Unsere Tagesfahrten sind immer sehr beliebt bei den Landfrauen. Daher hatten wir in diesem Jahr so viele Anmeldungen, dass wir 2 Busse füllen konnten. Reiseunternehmer Neubauer aus Flensburg, der die Fahrt angeboten hatte, machte es möglich, dass alle interessierten Landfrauen fahren konnten. Leider aber an getrennten 2 Terminen, so daß der 2. Termin auf den 22.05. fiel.

Die erste Fahrt fand noch bei einigermaßen gutem Wetter statt. Der Wettergott meinte es am 2. Termin nicht besonders gut mit uns. Es regnete während der Fahrt zu unserem Zielort so heftig, dass unser Busfahrer es uns nicht zumuten mochte, auf einer Autobahnraststätte eine Pause einzulegen. Er fuhr von der Autobahn ab und kutschierte uns nach Behringen zu Rieckmanns Gasthof „ Zur grünen Eiche“. Dort konnten wir in netter Umgebung eine Tasse Kaffee geniessen und „nötige Geschäfte“ erledigen. Danach ging es weiter nach Walsrode zur Flora Farm. Dort erwartete uns eine Führerin, die uns die Ginsenggärten zeigte und uns die Vorzüge der Wurzel bei Anwendung in verschiedenen Präparaten (die auch zum Verkauf  angepriesen  wurden) erklärte. Dieses fand bei strömendem Regen statt.

Landfrauen lassen sich aber nicht so leicht entmutigen, denn das Wetter kann niemand beeinflussen. So ging es dann weiter zum Heide-Backhaus nach Honerdingen bei Bad Fallingbostel. Wir waren froh, dass diese Veranstaltung  im Trockenen stattfand.

Der Chef begrüßte uns freundlich und führte uns in einen Veranstaltungsraum mit Bühne. Dort saßen schon 2 andere Busgesellschaften, die auf das Mittagessen warteten. Es wurde Nackenbraten mit Salzkartoffeln und Gemüseplatte gereicht, zum satt werden. Nachtisch wurde angeboten, musste aber extra finanziert werden. Inzwischen demonstrierte der Chef dann ein Vollkornseminar. Danach konnte die Backstube besichtigt und angepriesene Waren erworben werden.

Nun ging das „Theater“ los!

Ganz offensichtlich spielte die gesamte Crew der Bäckerei in diesem Stück mit: Will heißen, sie spielten sich selbst. Das Ganze ließ sich zunächst auch sehr lustig an.. Nur leider zog es sich sehr in die Länge und jede der Damen sehnte sich nach einer Tasse Kaffee. Die wurde dann nach Beendigung des Theaterstückes erst nach 16 Uhr serviert. Die Torten wurden vom Personal nach „ Traumschiffmanier“ in den Raum gebracht. Sie schmeckten  sehr gut und alles war reichlich. Der Chef ist scheinbar ein Multitalent: Er bot während der Kaffeestunde selbstgesungene Lieder dar, die von 2 Herren an Heimorgel und Akkordeon begleitet wurden. Viele der Gäste haben  mitgesungen. Danach wurden noch Preise von einer Verlosung  verteilt. Somit waren wir geschlagene 5 Stunden dort. Die Meinung der meisten Damen: Zu lange!! Inzwischen hatte es sich abgeregnet und wir konnten  nach 17 Uhr unsere Heimreise antreten. Die einhellige Meinung der Landfrauen : „Nicht besonders empfehlenswert!!!

Eigentlich war eine andere Fahrt geplant, die aber bei allen befragten Busunternehmen für dieses Jahr schon ausgebucht war. So hoffen wir, dass wir sie im nächsten Jahr antreten können- sie ist schon angemeldet!

Edelsteinvortrag am 20. April 2006

Der 20. April 2006 barg für die Oldesloer Landfrauen wieder einen interessanten Nachmittag.

Nach einer gemütlichen gemeinsamen Kaffeetafel im Bauernhofcafe „ Schachts Gasthof“ in Rolfshagen mit sehr leckeren Torten und Kuchen, hörten wir Landfrauen einen interessanten Vortrag von Frau Elisabeth Zettler aus Reinfeld, dass Edelsteine nicht nur Glanz und schmückende Zier sind, sondern sich auch positiv zur Aktivierung und Stärkung derSelbstheilungskräfte in Bezug auf Krankheiten auswirken können.

Ilse Spiering im Steinkreis
Ilse Spiering im Steinkreis

Sie konnte uns anhand verschiedener Steinkreise, in die man sich hineinsetzen durfte, demonstrieren, wie unterschiedlich die Edelsteine auf jeden einzelnen Menschen wirken können. Die Landfrauen nutzten die Gelegenheit und beteiligten sich sehr rege an dieser Demonstration. Viele der Damen reagierten unterschiedlich, manche durch positive Reaktionen, andere wieder negativ, Unterstützt wurde Frau Zettler von der aus der Edelsteinstadt Idar-Oberstein gebürtigen Frau Brigitte Paustian.- Frau Paustian führt in ihrem Wohnort Rethwischdorf eine ständige kleine Schmuckausstellung, die man nach Absprache besuchen kann. Sie hatte eine sehr schöne Kollektion von Schmuck und Edelsteinen mitgebracht und ausgestellt. Zu jedem der einzelnen Steine gab es eine Erläuterung darüber, welche unterstützende Heilwirkung er besitzt.

Frau Zettler, Frau Paustian und Frau Spiering
Frau Zettler, Frau Paustian und Frau Spiering

Die Damen nutzten die Gelegenheit und erwarben jede für sich entweder ein Schmuckstück oder einen einzelnen Edelstein, den man bei sich am Körper tragen kann. Außerdem stand genügend Informationsmaterial zur Verfügung, welches man sich zum Studium mit nach Hause nehmen konnte.