Unsere Reise ins obere Saaletal nach Ziegenrück

Sechs Ferientage lagen vor uns. Die Landfrauenreise nach Thüringen ins obere Saaletal begann morgens um sieben Uhr früh am ZOB in Bad Oldesloe. Nach einer gemütlichen Frühstückspause in Behringen ging es ohne Stau weiter bis nach Ziegenrück. Das Hotel liegt direkt an einem Saalebogen mit einer kleinen Staustufe, von der ein permanentes Rauschen ausgeht. 

Landfrauenreise oberes Saaletal
Ziegenrück an der Saale

Es lud zu einem Abendspaziergang nach der Fahrt ein. Nach dem guten Abendessen unterhielt uns der hiesige Frauenchor mit Heimatliedern aus der Region.

Während der nächsten Tage begleitete uns Anita, eine Gästeführerin. Der 2. Tag begann morgens um 9.00 Uhr mit einer Rundfahrt durch den Thüringer Wald. Wir fuhren über Saalfeld (hier haben wir während einer vorherigen Reise schon einmal die wunderschönen Feengrotten besichtigt), nach Lippelsdorf. Dort bekamen wir in einer immer noch im Familienbesitz befindlichen Porzellanmanufaktur Einblicke in die Herstellung von Porzellan. Eine schöne Ausstellung der Produkte lud zum Erwerb einzelner Stücke ein. Einen Eindruck in die Herstellung von Thüringer Glaskunst bekamen wir in Neuhaus am Rennsteig. Nach dem Stöbern durch die Ausstellung und einer praktischen Vorführung des Glasblasens haben wir dort auch einen kleinen Imbiss zu uns nehmen können. 

Nun fehlte nur noch etwas köstlich Süßes am  Nachmittag! Dieses konnten wir dann am Nachmittag als Zwischenstopp in der Pralinenmanufaktur in der Fischbachmühle in Lauenstein genießen.- Sünde pur! Aber sooo…. köstlich!- da wurden natürlich Einkäufe für Daheim getätigt. Danach Rückfahrt ins Hotel, wo noch genügend Zeit zur Erholung oder einem Spaziergang entlang der Saale bis zum Abendessen blieb.

Blick auf die Saale
Blick auf die Saale

Den Abend vertrieben wir uns bei geselligem Beisammensein mit Gesellschaftsspielen.

Am nächsten Morgen holte uns Anita zu einer Fahrt durch das Vogtland ab. Es sollte nach Plauen gehen. Die bekannteste Spitzenstadt Deutschlands. Auch von hier aus begann die friedliche Revolution in der DDR. Die Fahrt führte uns durch bewaldete Höhenzüge ins Tal der Weißen Elster. In der Spitzenmanufaktur konnten wir die riesigen maschinellen Webstühle in Betrieb erleben, die wunderschöne Spitzen und Gardinen herstellen können. Eine große Vielfalt davon konnten wir in der Ausstellung begutachten und einige auch, wer wollte, erwerben.

Das altehrwürdige Rathaus in Plauen
Das altehrwürdige Rathaus in Plauen

Danach ging es ab in die Stadt um dort noch einen Rundgang zu machen um die schönsten Gebäude der Stadt, wie die Johanniskirche, das altehrwürdige Rathaus, die gut erhaltene Stadtmauer oder auch das Erich Ohser Haus. Ehrich Ohser, dem Schöpfer der Karikaturen „Vater und Sohn“.

Bronzestatue vom „Vater und Sohn“, der Karikaturen von Ehrich Ohser
Bronzestatue vom „Vater und Sohn“, der Karikaturen von Ehrich Ohser

Eine Bronzestatue der beiden Figuren steht vor dem Haus. Sogar die sogenannten Ampelmännchen sind seit diesem Jahr mit den Figuren bestückt. Am Nachmittag sind wir dann zur Göltzschtalbrücke gefahren.

Göltzschtalbrücke
Die Göltzschtalbrücke ist die größte, aus Ziegelsteinen erbaute (im Jahr 1851) Brücke der Welt mit einer Höhe von 78 Metern und einer Länge von 574 Metern.

Es ist die größte, aus Ziegelsteinen erbaute (im Jahr 1851) Brücke der Welt mit einer Höhe von 78 Metern und einer Länge von 574 Metern. Ein beeindruckendes Bauwerk!

Gruppenbild vor der Göltzschtalbrücke
Gruppenbild vor der Göltzschtalbrücke

Hier gab es in einer Gastwirtschaft die originale Thüringer Bratwurst- sehr lecker! Danach Rückfahrt zum Hotel, wo wir nach dem Abendessen von den Thüringer Waldspitzbuben unterhalten wurden.

Am 4. Tag begleitete uns Anita nach Rudolstadt. Hier thront die Heidecksburg hoch über der Stadt.

Die Heidecksburg in Rudolstadt
Die Heidecksburg in Rudolstadt

Wir fuhren hinauf und konnten, wer wollte an einem Museumsbesuch dort teilnehmen. Hier befindet sich eine sehr sehenswerte Puppenstuben- Miniaturausstellung.

Puppenstuben - Miniaturausstellung in der Heidecksburg
Puppenstuben – Miniaturausstellung in der Heidecksburg

Draußen um die Burg herum hatten wir einen schönen Rundumblick über die Stadt. Eine Stadtrundfahrt rundete das Programm ab. Danach ging es weiter nach Saalfeld. Während der Fahrt spielte uns Anita von einer von ihr mitgebrachten CD, den bekannten Marsch „Hoch Heidecksburg“ vor. Saalfeld gehört mit seiner 1100 jährigen Geschichte zu den ältesten Städten Thüringens.

Hier hatten wir einen Aufenthalt über die Mittagszeit. Später am Nachmittag besuchten wir die größte Talsperre Deutschlands: die Bleilochtalsperre, deren Staumauer 65 Meter hoch ist und die Länge des Sees 28 Kilometer beträgt. Dort sollten wir am letzten Tag unseres Aufenthalts in Thüringen noch eine Stauseerundfahrt unternehmen, was dann auch geschah. Auf dem Weg zum Hotel , konnten wir den in der Gemeinde Burgk bei Schleiz befindlichen, aus Holz gebauten Saaleturm besteigen.

Saaleturm in Burgk bei Schleiz
Saaleturm in Burgk bei Schleiz

Er wurde im Jahr 2011 fertiggestellt. Seine Höhe beträgt 43 Meter und ist sehr luftdurchlässig gebaut. Darin gilt es 192 Stufen zu erklimmen. Einige Damen haben es geschafft und wurden dafür mit einem wunderschönen Rundumblick belohnt.

Vorher aber, am 5. Tag, besuchten wir Mödlareuth. Es ist ein kleines Dorf, durch das heute noch die Grenze zwischen Thüringen und Bayern verläuft: nur heute in friedlichen Zeiten, ohne Mauer und Stacheldraht!  Hier befahl die damalige DDR Regierung 1952 den Ort im Tannbachtal erst durch einen Stacheldrahtzaun, dann durch einen Bretterzaun und zu guter Letzt durch eine Betonmauer mit Sicherheitsstreifen ohne einen Checkpoint, zu teilen. Über Nacht wurden ganze Familien getrennt. Die Amerikaner nannten den Ort deshalb auch „Little Berlin“. Erst nach der friedlichen Revolution von 1989, die sich in diesem Jahr zum 30.mal jährt, fiel auch dort die Mauer. Heute befindet sich in Mödlareuth ein Grenzmuseum und ein kleines Stück erhaltener Grenzstreifen, so, wie er sich 700 Meter lang durch den Ort gezogen hat. Durch einen Film mit alten Aufnahmen, wurde uns die Geschichte der Teilung veranschaulicht. Es waren bedrückende Zeiten für die Bewohner. Um so mehr ist es zu bewundern, dass die Wiedervereinigung unblutig verlief! Nach diesen Eindrücken haben wir dann am Nachmittag bei Sonnenschein eine Stauseerundfahrt auf der Bleilochtalsperre unternommen und uns von Anita verabschiedet. Nach dem Abendessen hat uns dann noch ein Alleinunterhalter einen amüsanten Tanzabend beschert. Ein netter Abschluss unserer Landfrauenreise!

6. Tag: nach dem Frühstück traten wir unsere problemlose Heimfahrt an. Es waren 6 schöne Tage. Wir bedanken uns bei dem Busfahrer für die sichere Fahrt und bei unserer „Reisechristel“ für die gute Organisation der Reise!

Tagesausflug in die Rosenstadt Eutin

Unser neues Landfrauenjahr begann mit einem Tagesausflug nach Eutin am 05.09.2019.

Wir wollten zum Mittagessen bei der alten Mühle in Eutin sein. Da aber die Anfahrt sehr gut klappte, waren wir so zeitig in der Stadt, dass noch ein schöner Spaziergang im Schlosspark oder hinunter zum See unternommen werden konnte.

Ausflug nach Eutin
Ausflug nach Eutin

Von dem Parkplatz bei der Mühle konnten wir eine schöne Aussicht über den Ort erhaschen. Die Mühle ist sehr gemütlich und rustikal eingerichtet. Jeder fand einen Platz und bekam sein vorbestelltes Gericht. Zur Auswahl standen: Schnitzel nach Zigeuner Art mit Bratkartoffeln und Süßsaure Bratheringe mit Bratkartoffeln. Die Nachspeise war typisch Norddeutsch: Rote Grütze mit Sahne. Alle waren zufrieden! Auf dem Weg in die Keramische Abteilung hingen einige nette Verse an der Wand. Sie lauten:

“Moder Grau“ steht auf dem Hügel
Blickt auf viele Dächer her,
längst erstarrt sind ihre Flügel
und sie drehen sich nicht mehr.

Einstmals werkte sie Jahrzehnte
Mahlte Getreide immerzu.
Jetzt genießt sie die ersehnte
und wohl auch verdiente Ruh.

Abends wird sie angestrahlt
Licht liebkost die alte Maid.
Und der Schein der Lampe malet
Helle Tropfen auf ihr Kleid.

Einsam ragt sie auf dem Berge
Als ein Stück Vergangenheit
Grüßt die Menschen, klein wie Zwerge
Träumt von ihrer besten Zeit.

Danach sind wir zu einem Obsthof außerhalb von Eutin gefahren. Dort erläuterte uns der Besitzer uns die Obstbrennerei. Er stellt sortenreinen Obstler her, der auch selbst vermarktet wird.

Nach dieser alkoholischen Verkostung sind wir dann leicht angeschäkert zum See zurück gefahren, um eine Schifffahrt mit Kaffee- und Kuchengenuss zu erleben.

Besuch des neuen Verwaltungsgebäude Amt Bad Oldesloe Land

Im Kreis Stormarn gibt es 5 Ortsvereine der Landfrauen: Bad Oldesloe und Umgebung. Bargteheide, Reinfeld und Umgebung, Süd- Stormarn, und Tangstedt. Jeweils einer dieser Ortsvereine ist nach dem Alphabet geordnet dran, eine sogenannte „Kreisbereisung“ zu organisieren. Der Sinn darin besteht, die nähere Umgebung des jeweiligen Vereins kennen zu lernen und sich untereinander auszutauschen. Dieses findet immer Anfang Juli des Jahres statt. Normaler Weise wären wir 35- 40 Damen.

Gruppenbild vor dem neuen Verwaltungsgebäude in Bad Oldesloe
Gruppenbild vor dem neuen Verwaltungsgebäude in Bad Oldesloe

Leider in diesem Jahr nur 25 Teilnehmerinnen, da viele vor der beginnenden Ernte noch in den Urlaub gefahren waren oder bei einigen andere Gründe vorlagen.

In diesem Jahr hat der Vorstand des Vereins Bad Oldesloe und Umgebung die Kreisbereisung organisiert.

Da kurz vor unserem Termin das neue Verwaltungsgebäude des Amtes Bad Oldesloe Land eingeweiht wurde, fanden wir es doch angebracht dieses einmal kennenzulernen und baten um eine Führung. Diese wurde uns zugesagt und so wurden wir am 10. Juli vom leitenden Verwaltungsbeamten Herrn Steffen Mielczarek um 10.30 Uhr sehr herzlich begrüßt und in Empfang genommen.

Noch im Hof und im Schatten des Hauses erläuterte uns Herr Mielczarek den Werdegang und Planung des nun schon 3. Gebäudes nach dem 2. Weltkrieg.

Gruppenbild im neuen Verwaltungsgebäude in Bad Oldesloe
Gruppenbild im neuen Verwaltungsgebäude in Bad Oldesloe

Wie wir aber erfahren haben und auch erkennen konnten, ist   das Gebäude sehr vorausschauend in Bezug für den in den kommenden Jahren eventuell benötigten Büroplatz geplant und gebaut worden. Noch ist die obere Etage vermietet worden und trägt zur Begleichung der laufenden Kosten bei.

Auch die Innengestaltung ist sehr sinnvoll vorgenommen worden, wie wir meinten. Die vorderen spitzwinkelig verlaufenden Räume sind sehr sinnvoll auf jeder Etage für Versammlungen nutzbar. So haben wir das neue Gebäude kennengelernt und haben uns mit einem gemeinschaftlichen Foto dort verabschiedet, um dann weiterzufahren um im Gasthaus „Mäcki“ in Rethwischfeld zu Mittag zu essen, bevor es weiter nach Steinhorst in das Museum für „Vergessene Arbeiten“ ging.

Museum für "Vergessene Arbeiten" in Steinhorst
Museum für „Vergessene Arbeiten“ in Steinhorst

Dort wurde schon auf uns gewartet, um uns durch die vielen Bereiche der verschiedenen alten handwerklichen Berufe wie z.B. Schuhmacher, Bürstenmacher, die Kunst des Klöppelns und Spinnens zu erklären und vorzuführen. Ein altes Schulzimmer, Zubehör zur Hausschlachtung, eine alte Schmiede, eine Buchdrucker- und binderei, sowie ein Kolonialwarenladen und viele Dinge mehr konnten wir besichtigen.

Da kamen doch alte Erinnerungen wieder zum Vorschein. Es hat großen Spaß gemacht durch die alte Scheune der Domäne Steinhorst auf Entdeckungsreise zu gehen. Ein Besuch lohnt sich immer wieder, weil man während eines Aufenthaltes dort gar nicht alles aufnehmen kann!

Zum krönenden Abschluss des schönen Tages führte uns die Reise nach Bergrade um dort in einer gemütlichen Kaffeestunde mit leckeren Torten und Klönschnack unser Treffen zu beschließen.

Tagesfahrt zum Spargelessen

Zum Abschluss unseres Landfrauenjahres haben wir eine Tagesfahrt mit Mittagessen, Museumsbesuch in Büdelsdorf und anschließendem Kaffeetrinken unternommen.

Morgens ging es los zum Alten Fährhaus Lexfähre an der Eider. Dort erwartete uns ein großes Spargelbuffet mit einer Riesenauswahl der verschiedenen Zubereitungsarten vom Spargel mit Vorsuppe und diversen Desserts.

Nach dieser Völlerei fuhren wir nach Büdelsdorf zur internationalen Kunstausstellung NordArt. Sie findet in den weitläufigen Hallen der Carls-Hütte statt. Künstler aus aller Herrenländer haben dort ihre Werke ausgestellt.

Restaurant zum alten Fährhaus Lexfähre an der Eider
Restaurant zum alten Fährhaus Lexfähre an der Eider

Es ist teils verwirrend, mehr oder weniger nachvollziehbar aber auch wiederum sehr schön. Wir waren ganz erschlagen von den vielen verschiedenen Werken, die wir betrachtet haben. Am besten hat es uns im Park gefallen. Dort kann man an der frischen Luft sein und die Skulpturen bei einem Spaziergang auf sich wirken lassen.

Beeindruckt von allem, freuten wir uns auf eine gute Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen um uns danach in die Sommerpause zu verabschieden.

Aprilveranstaltung 2019 „De Postbüdel kummt“

Am 24.04. kam „De Postbüdel“ alias Holger Jensen zu uns Landfrauen in die Bahnhofsgaststätte Bern nach Mollhagen.

Er ist ein Allroundtalent. Schon als kleiner Junge konnte er Groß und Klein auf festlichen Gesellschaften lustig unterhalten. Die plattdeutsche Mundart liegt ihm besonders. So hatte er sich uns vorgestellt und legte auch gleich lustig los. Sein Akkordeon vorgeschnallt, brachte er die Landfrauenrunde mit fröhlichen Liedern zum Mitsingen in Schwung. Immer wieder zwischendurch von lustigen Dönsches, die er „erlebt“ hatte, unterbrochen.

De Postbüdel alias Holger Jensen bei den Landfrauen
„De Postbüdel“ alias Holger Jensen bei den Landfrauen

Besonders von seinem „Nachbarn Hannes“ konnte er viel berichten. Ihn hatte er auch mitgebracht. Zu unser aller Erstaunen zauberte unser „Postbüdel“ ihn aus seinem mitgebrachten Postkasten. – Es war eine Bauchrednerpuppe.- Also auch als Bauchredner konnte uns Herr Jensen bestens unterhalten. Immer wieder hat er auch das Publikum in die Unterhaltung mit eingebunden. Alle haben gerne mitgemacht.

Nachbar Hannes und der Postbüddel
„Nachbar Hannes“ und der Postbüddel

Es war für uns alle ein lustiger komödiantischer Nachmittag. Viele der Damen hatten es sich gar nicht so schön vorgestellt.

Unser Spielenachmittag im März 2019

Wie immer im Frühling ist ein Spielenachmittag geplant. Alle freuen sich darauf. Vorab wird sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt und dann können die Tische gar nicht schnell genug abgeräumt werden, um sich zu den verschiedenen Spielen zu gruppieren. Egal, was gespielt wird, ob „Mensch ärgere dich nicht“, Rummykub, Romme´, 66 oder auch Skat. Alle haben Spaß und es geht hoch her. Jede der Spielerinnen bekommt einen Preis keine geht mit leeren Händen nach Händen nach Hause.

Jahreshauptversammlung 2019

Wie immer, war auch in diesem Jahr unsere Jahreshauptversammlung sehr gut mit 90 Landfrauen besucht. Sicher lag es auch mit an dem anschließenden Thema, dass uns die Oecotrophologin Frau Renate Frank mitgebracht hatte: „Omas Hausmittel früher und heute“.

Zunächst aber begrüßte uns alle unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk und besonders die 14 neuen Mitglieder, die im Jahr 2018 in unseren Verein eingetreten sind. Danach bat sie unsere Schriftführerin Frau Elke Schmidtke um den Jahresbericht 2018. Alle waren ganz erstaunt und erinnerten sich an die vielen schönen Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Das Highlight war natürlich unsere Feier zum 70 jährigen Bestehen unseres Vereins!

Es folgte der detaillierte Kassenbericht von unserer Kassenführerin Frau Heike Tjarks. Geprüft wurde er von Frau Heike Röhrs und Frau Marion Timm, die auch die Entlastung des Vorstandes beantragte. Dies geschah einstimmig von der Versammlung. Da Frau Röhrs turnusgemäß ausgeschieden ist, wurde Frau Heike Kröger als neue Kassenprüferin einstimmig gewählt.

Unter Punkt Verschiedenes wurde beschlossen, dass für die Helfer an gemeinsamen Veranstaltungen einheitliche T- Shirts mit unserem Landfrauenlogo angeschafft werden sollen. Da sonst nichts weiter anlag, konnte Frau Behnk die Versammlung schließen worauf unsere gemeinsame Kaffeestunde folgte.

Inzwischen erschien auch Frau Renate Frank, um sich für ihren Vortrag einzurichten.

Ilse Spierung und Renate Frank auf der Jahreshauptversammlung 2019
Ilse Spierung und Renate Frank auf der Jahreshauptversammlung 2019

In der Zeit von 16.30 bis 17.00 Uhr erzählte sie uns sehr lebendig und aufschlussreich, dass nicht alle überlieferten Hausmittel empfehlenswert sind. Wie z. Bsp. Ingwer „nicht“ Erkältungskrankheiten vorbeugt. Wohl aber in Verbindung mit Zwiebeln blutverdünnend wirken und der Entstehung von Thrombose und Schlaganfall vorbeugen kann. Oder aber, wie wohltuend heiße Milch mit Honig bei Halsschmerzen wirkt. Lakritze hilft bei Sodbrennen. Rosinen wirken blutdrucksenkend. Fliederbeersaft in Verbindung mit schwarzem Tee und Honig stärkt die Abwehrkräfte. Schwarzer Tee auf einer Kompresse hilft bei Sonnenbrand. Und vieles mehr…. Besonders hob Frau Frank immer wieder die positive Wirkung von echtem Imkerhonig hervor, den man sogar zu unser aller Erstaunen auf offene Wunden streichen kann und so zur besseren Heilung beiträgt.

Hatte Oma immer Recht?
Hatte Oma immer Recht?

Außerdem konnten wir uns im Anschluss des Vortrags noch von Frau Frank zusammengestellte Rezepte mit nach Hause nehmen. Sicherlich finden viele ihrer Anregungen Anwendung in den Haushalten der Landfrauen.

Januarveranstaltung „Schlafstörungen bzw. Schlafmedizin“

Unsere erste Veranstaltung im Jahr 2019 fand am 23. Januar in Schachts Gasthof in Rohlfshagen statt.

Das Thema war „Schlafstörungen bzw. Schlafmedizin“.

63 interessierte Landfrauen folgten der Einladung, um nach einer gemeinsamen Kaffeetafel, dem sehr interessanten und anschaulichen Vortrag von Frau Dr. Bechstedt zu folgen, die wir zu diesem Thema gewinnen konnten. Sie ist Assistenzärztin im Schlaflabor in Borstel und konnte uns vieles aus ihrem breiten Erfahrungsschatz berichten.

Frau Dr. Bechstedt und Jutta Behnk bei dem Vortrag zu Schlafstörungen bzw. Schlafmedizin
Frau Dr. Bechstedt und Jutta Behnk bei dem Vortrag zu „Schlafstörungen bzw. Schlafmedizin“

Im Anschluss an den Vortrag nutzten einige Damen die Gelegenheit, mit Frau Dr. Bechstedt über eigene Probleme zu sprechen, die natürlich in Arztpraxen oder in der Klinik behandelt werden müssen. Ein sehr lehrreicher Nachmittag für uns alle.

Veranstaltungen im Dezember 2018

In diesem Jahr gestaltete sich der Ablauf nicht wie sonst im Dezember eines jeden Jahres. Dieses Mal haben wir mit unserer Adventsfahrt zu den Weihnachtsmärkten begonnen.

Es ging zum 2 tägigen Aufenthalt nach Oberweser- Ödelsheim in das familiengeführte Hotel „Kronenhof“. Auf dem Weg dort hin machten wir Station in Hannoversch- Münden, um den dortigen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Leider regnete es Hunde und Katzen, sodass wir den Besuch dort kurzer Hand abgebrochen haben und zu unserem Hotel gefahren sind. Dort wurden wir sehr nett begrüßt und mit köstlichen, frisch für uns gebackenen Waffeln, Kaffee und Tee verwöhnt. Es war eine nette und gemütliche Kaffeestunde, die wir nach der langen Fahrt sehr genossen haben. Danach Zimmerbezug und mit einem köstlichen Abendessen klang der Tag aus.

Am nächsten Vormittag fuhren wir in Begleitung des Seniorchefs nach Kassel, um den dortigen Weihnachtsmarkt zu erkunden. Auf der Fahrt dorthin, brachte er uns seine Heimat durch Erklärungen etwas näher.

Die gesamte Innenstadt von Kassel war weihnachtlich geschmückt und mit Buden ausgestattet, die verschiedene handwerkliche oder auch kommerzielle Waren angeboten haben. Essen und trinken war am Häufigsten anzutreffen. Einige Damen haben sich sogar in das Riesenrad getraut, um einige Runden mitzufahren. Besonders schön war es dann über die festlich erleuchteten Plätze zu sehen. Aber auch der Duft von gebrannten Mandeln durchzog die Luft, was zum Erwerb der selbigen animierte.

Nach diversen Kostproben hier und da kehrten wir am späten Nachmittag wieder zum Hotel zurück, um dort mit einem köstlichen Entenbraten und einer Feuerzangenbowle verwöhnt zu werden. Sogar der Nikolaus (Frau Stoffers) ist dort gewesen. Jede Dame fand auf ihrem Platz eine nette Überraschung vor.

Vielen, vielen Dank dafür!

Um 10.00 Uhr am nächsten Morgen traten wir dann nach einem guten Frühstück und einer netten Verabschiedung durch das Hotelehepaar unsere Heimfahrt an. Unterbrochen haben wir die Fahrt nur noch in Goslar, um dort den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Es war klein aber sehr fein! Mit sehr vielen handwerklich ausgestatteten und sehr hübsch geschmückten Buden. Es machte Spaß noch nach netten Dingen Ausschau zu halten, um sie noch zu erwerben, bevor wir wieder zum Bus zurück gegangen sind. Dort angekommen, wurde uns noch ein Glühwein kredenzt, den Frau Stoffers für uns ausgegeben hat.

Adventsmarkt 2018 in der Stormarnhalle Bad Oldesloe
Adventsmarkt 2018 in der Stormarnhalle Bad Oldesloe

Es waren 3 schöne gemeinsame Tage, bevor wir uns dem Adventsmarkt in Bad Oldesloe widmen mussten, der jährlich in der Stormarnhalle stattfindet. Hier haben wir wieder für 2 Tage das Landfrauen- Café bestückt. Wie immer mit großem Erfolg, sodass wir durch die gespendeten Torten und Kuchen wieder eine schöne Summe für karitative Zwecke spenden konnten.

Adventsmarkt 2018 in der Stormarnhalle Bad Oldesloe
Adventsmarkt 2018 in der Stormarnhalle Bad Oldesloe

Das wurde dann auf der darauffolgenden Adventsfeier unseres Vereins verkündet, die wir sehr feierlich in Eigenregie gestaltet haben. Alle freuten sich, denn die stolze Summe von 1.500 € konnte gespendet werden. Ein schöner Jahresabschluss war die einhellige Meinung der Landfrauen!

Unser Ausflug zur Meierei Möllgaard

Wir hatten einen Halbtagesausflug geplant. Es ging bei noch sehr schönem Herbstwetter nach Hohenlockstedt zum Meierhof Möllgaard. Dort wurden wir sehr herzlich von Herrn Möllgaard, einem pensionierten Meieristen und seiner Mitarbeiterin begrüßt und in einen für die Demonstration der Käseherstellung vorbereiteten Raum geführt. Hier fanden wir alle einen Sitzplatz an fertig gedeckten Tischen. Herr Möllgaard zeigte uns bevor wir eine Käseverkostung hatten, einen Film, der uns den Ort Hohenlockstedt mit seinen dort angesiedelten Firmen und Sehenswürdigkeiten näher erläuterte.

Herr Möllgaard vom Meierhof Möllgaar in Hohenlockstedt
Herr Möllgaard vom Meierhof Möllgaar in Hohenlockstedt

Zwischen den einzelnen Käsekostproben  von mild bis herzhaft und würzig, demonstrierte Herr Möllgaard uns die Käseherstellung im kleinen Rahmen. Dazu bekamen wir Brot und einen von einem Apfelhof in der Nachbarschaft hergestellten leckeren Apfelsaft.

Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte
Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte

Bevor wir unseren Mittagsimbiss bestehend aus Käsebrötchen, Kaffee und Tee eingenommen haben, durften wir die dazugehörige Butter selbst herstellen. Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte.- lecker!

Ein schöner klumpen Butter
Ein schöner klumpen Butter

Zum Abschluss haben wir die Möglichkeit genutzt und im Käseladen noch eingekauft. Zuvor aber zeigte uns Herr Möllgaard noch einen Käselaib. Er ist, nach Aussage von Herrn Möllgaard, volljährig geworden. Das heißt: er ist 18 Jahre alt und immer noch genießbar! Ganz viel Probebohrungen zeugen davon. Unglaublich!

Ein 18 Jahre alter Käselaib
Ein 18 Jahre alter Käselaib

Eigentlich sollte nun unsere Heimfahrt starten. Na ja, wie es bei den Landfrauen so üblich ist, wollten alle gerne noch irgendwo Kaffeetrinken und ein Stück Torte essen. Herr Möllgaard gab uns einen Tipp und so konnten wir ganz in der Nähe in einem an einen Antikladen angeschlossenen Cafe, leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen. Ein schöner Abschluss, bevor es wieder nach Hause ging.

Leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen in einem Cafe, dass an einem Antikladen angeschlossenen ist
Leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen in einem Cafe, dass an einem Antikladen angeschlossenen ist