Jahreshauptversammlung am 26.02. 2022

In diesem Jahr konnten wir unsere Jahreshauptversammlung wie gewohnt im Februar stattfinden lassen. Es waren 55 stimmberechtigte Landfrauen plus 7 Vorstandsdamen anwesend.

Da es eine Mittagsveranstaltung war, konnten auch unsere noch berufstätigen Mitglieder dabei sein.

Frau Behnk begrüßte alle Mitglieder und unsere neue Kreisvorsitzende Frau Heimke Rüder, die sich später unter Top 7 Verschiedenes vorstellen wollte. Es folgte ein leckeres gemeinsames Mittagessen (Rinderroulade mit Beilagen).

Danach eröffnete Frau Behnk die Versammlung mit einer Schweigeminute für unsere im vorigen Jahr verstorbenen Mitglieder.

Unter Top 2 konnte Frau Schmidtke nicht viel berichten, da seit der letzten Jahreshauptversammlung im November die Veranstaltungen für Dezember 2021 und Januar 2022 wegen Hohen Coronazahlen abgesagt werden mussten.

Frau Tjarks konnte dann unter Top 3 einen detaillierten Kassenbericht vorlegen, der von Frau Mebes und Frau Stuhr geprüft wurde. Da es keine Beanstandung gab, baten sie die Versammlung unter Top 4 um Entlastung des Vorstandes. Die beschlussfähige Mitgliederversammlung entlastet den Vorstand einstimmig mit Enthaltung des Vorstandes.

Top 5: Da Frau Mebes turnusgemäss als Kassenprüferin ausschied, stellte sich Frau Donner als 2. Kassenprüferin für 2 Jahre zur Wahl und wurde einstimmig gewählt.

Nun standen unter Top 6 Wahlen an. Da keine weiteren Vorschläge zur Wahl der Beisitzerinnen eingegangen waren, stellten sich Frau Engel und Frau Bern erneut für weitere 4 Jahre zur Wahl. Beide wurden mit jeweils einer Stimmenthaltung gewählt.

Unter Top 7 hat die Versammlung die Änderung des § 13 unserer Satzung, die auf der Versammlung im November 2021 vorgestellt und beantragt wurde, bei 4 Enthaltungen zugestimmt.

Nun konnte sich die im Jahr 2021 neu gewählte 1. Vorsitzende  des KreisLandFrauenVerbandes Stormarn Frau Heimke Rüder vorstellen.

Sie berichtete nach einer Vorstellung ihrer Person, über ihre Arbeit als Kreisvorsitzende und die Bildungsangebote des Landesverbandes.

Danach konnte Frau Behnk die Versammlung schließen und gab bekannt, dass der nun servierte Kaffee und Butterkuchen vom Verein bezahlt werden würde, weil wir bis dato keine Kosten für Referenten verbuchen mussten. Außerdem kündigte sie den Vortrag „Hören hält jung“, den wir leider im Januar absagen mussten, im Anschluss der Kaffeestunde an.

Ute Engel, Referentin Fa. Schmelzer, Elke Schmidtke
Ute Engel, Referentin Fa. Schmelzer, Elke Schmidtke

Eine Referentin der Fa. Schmelzer Hörsysteme erklärte sich bereit, auch am Samstag zu kommen. Sie klärte uns darüber auf, welche Möglichkeiten es gibt, Schwerhörigkeit frühzeitig zu erkennen und welche verschiedenen Hörsysteme angewendet werden können. Wichtig war auch die Frage, welche Hörsysteme von der Krankenkasse übernommen werden.

Nach Beendigung des Vortrages bekam jede der anwesenden Landfrauen eine Rose mit auf den Heimweg.      

Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung mit Grünkohlessen

Nach mehrmonatiger Verzögerung, bedingt durch die Coronapandemie, konnten wir am 11.11.2021 nun endlich unsere Jahreshauptversammlung stattfinden lassen.

Da wir den Termin auf die Mittagszeit gelegt hatten, gab es vorweg ein deftiges Grünkohlessen. Hierzu hatten wir als Gast unseren ehemaligen Busfahrer Herrn Pöhlsen, der uns über ganz viele Jahre während unserer Reisen, in sicherer Weise, gefahren hat. Es war eine große Überraschung für unsere Reiseplanerin- und Leiterin Frau Christel Stoffers, die ihren Posten abgegeben hat und verabschiedet werden sollte.

Herr Pöhlsen und Frau Christel Stoffers
Herr Pöhlsen und Frau Christel Stoffers

Frau Jutta Behnk begrüßte die Landfrauen und auch besonders unsere Ehrenvorsitzende Frau Magret Radtke, mit den beruhigenden Worten, dass der Verein nicht aufgelöst werden würde, damit das Essen in Ruhe genossen werden konnte. Der Punkt auf der Tagesordnung: „Wie geht es weiter mit unserem Verein“, hatte doch einige Verunsicherung hervorgerufen.

Nach dem deftigen Essen gab unsere Wirtin und Vorstandsmitglied Frau Anke Bern noch einen Schnaps aus und bedankte sich für die anhaltende Treue des Vereins über die Coronapandemiezeit hinweg.

Herr Pöhlsen verabschiedete sich nun von uns unter dem Applaus der anwesenden Reiselandfrauen, weil er als Gast der Versammlung nicht beiwohnen durfte und noch wieder zurück nach Flensburg musste.

Frau Behnk bat nun um eine Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder und dann um den Jahresbericht unserer Protokoll- und Schriftführerin Frau Elke Schmidtke. Im darauf verlesenen Kassenbericht von Frau Heike Tjarks, konnten wir feststellen, dass der Verein finanziell immer noch gut aufgestellt ist. Dies wurde durch den Bericht der Kassenprüferinnen Frau Waltraut Mebes und Frau Heike Kröger bestätigt. Frau Kröger bat die Versammlung um Entlastung des Vorstandes. Dies geschah einstimmig.

Frau Mebes schied turnusgemäß als Kassenprüferin aus und Frau Edith Stuhr wurde für Jahre einstimmig gewählt.

Nun standen 2 Wahlen an:

Schriftführerin Frau Elke Schmidtke stimmte einer Wiederwahl zu und wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt.

Da Frau Christel Stoffers aus dem Vorstand ausschied, mussten wir eine neue Beisitzerin wählen. Frau Heike Röhrs stellte sich dafür zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt.

Der neue Vorstand
Der neue Vorstand

Nun mussten wir Frau Christel Stoffers, unsere langjährige „Reise- Landfrau“ verabschieden. Für 20 Jahre Vorstandsarbeit im Verein bekam sie die silberne Biene mit den Schleswig- Holstein- Farben verliehen und wurde Ehrenmitglied unseres Vereins. Als Präsent bekam sie eine „kleine Reise“, die nächste Tagestour, die wir vom Verein für unsere Mitglieder geplant haben. Sie wird im Jahr 2022 hoffentlich stattfinden können!

Vorstand mit Christel Stoffers
Vorstand mit Christel Stoffers

Die Reiseplanungen werden von Frau Jutta Behnk und Frau Ilse Spiering kommissarisch für 2 Jahre übernommen.

Unter TOP 7 erläutert Frau Ilse Spiering nun, dass sie ihren Posten nach Ablauf ihrer gewählten 4 Jahre als 2. Vorsitzende abgeben wird, weil die zusätzliche Aufgabenstellung durch Kreis- und Landesverband zur eigenen Vorstandsarbeit unseres Vereins zu viel werden. Der Altersdurchschnitt bei der momentanen Mitgliederzahl von 179 beträgt 74,5 Jahre. Sie bemängelt, dass die jüngeren Landfrauen an den monatlichen Veranstaltungen nicht teilnehmen und dadurch auch kein eventuelles Interesse an der Vorstandsarbeit besteht. Deswegen beantragt Frau Spiering eine Satzungsänderung des Vereins unter Paragraf 13 dahingehend, dass im Falle einer Auflösung des Vereins, das verbleibende Vermögen des Vereins nicht an den KreisLandFrauenVerband fällt, sondern an eine soziale Einrichtung geht.

Über die Änderung des Paragrafen 13 wurde von der Versammlung einstimmig positiv abgestimmt und dadurch kann die Satzungsänderung als TOP bei der nächsten Jahreshauptversammlung gesetzt werden.

Drei jüngere noch berufstätige Landfrauen waren anwesend und baten darum, damit sie an den Vereinsveranstaltungen teilnehmen können, doch diese terminlich auch mal auf die Wochenenden zulegen. Wir versprachen, dies in unsere Planungen mit einzubeziehen.

Unter Punkt Verschiedenes bat Frau Kristina Wendt, unsere ehemalige Kreisvorsitzende, um das Wort und hat sich bei der Versammlung aus ihrem Amt verabschiedet. Im Anschluss daran konnte Frau Behnk die Versammlung schließen und verwies auf die kommende Weihnachtsfeier, auf der wir uns hoffentlich alle wieder treffen können. Natürlich wie immer unter den vorgegebenen Hygieneregeln.

Landfrauenreise Inselhüpfen an der Ostsee Fischland- Darss- Zingst- Rügen- Usedom

Nachdem wir diese Landfrauenreise schon zweimal wegen der Corona- Pandemie absagen mussten, sollte es nun doch losgehen.

26 Damen hatten sich für diese Reise angemeldet und am 26.09.21 ging es um 8.00 Uhr ab ZOB Bad Oldesloe los. Alle freuten sich darauf in geselliger Gemeinschaft Neues zu erfahren und zu erleben.

Der erste Aufenthalt war die Hansestadt Stralsund. Von Weitem konnten wir schon die drei mächtigen Kirchenbauten, St.- Nikolai- Kirche, St.- Jakobi- Kirche und St.- Marien- Kirche in der Stadtsilhouette wahrnehmen. In der Stadt angekommen, trafen wir dort um die Mittagszeit unseren Reiseleiter, der uns für die Dauer unseres Aufenthaltes an der Ostseeküste, begleiten sollte. Unser Bus konnte auf dem großen Parkplatz im Hafen stehen bleiben und von dort aus haben wir dann die Stadt zusammen mit dem Reiseleiter erkundet. Doch zunächst lenkte er unsere Aufmerksamkeit auf ein besonderes Segelschiff, das im Hafen am Pier liegt. Es ist die erste „Gorch Fock“, die Vorgängerin des heutigen Schulschiffs der Bundesmarine. Es wurde 1933 auf der Werft Blohm & Voss für die Reichsmarine als Segelschulschiff gebaut, 1945 nach Ende des Krieges von der Besatzung im Strelasund versenkt, weil es nicht den Sowjets in die Hände fallen sollte. Die aber haben es wieder gehoben, in Rostock schiffbar machen lassen und auf den Namen „Towarischtsch“ (Kamerad) umbenannt. Nach einer Odyssee über Russland, England und Ukraine ist es wieder nach Stralsund gebracht worden und von Spendengeldern renoviert worden, liegt seit 2003 wieder an der Pier gegenüber dem Ozeaneum, einem Ableger des Meeresmuseums und kann besichtigt werden.

1. Gorch Fock
1. Gorch Fock

Weiter gingen wir durch die Altstadt, mit den wunderschönen, seit dem Mittelalter und der Zeit der Hanse, erhaltenen Backsteingebäuden mit den markanten Giebelhäusern. Alle Häuser sind wunderbar renoviert worden und strahlen ihren alten Charme aus. In ein ehemaliges Kaufmannshaus, dem Wulflamhaus, einem sogenannten Dielenhaus konnten wir hinein gehen und uns informieren lassen, wie es früher genutzt wurde. Natürlich auch das Rathaus mit seiner luftigen Backsteinfassade. Sie besteht aus sechs Giebeln mit dazwischen liegenden Türmchen und darunter sind die Wappen der Hansestädte Stralsund, Rostock, Wismar, Lübeck und Hamburg eingearbeitet. Durch das im Barockstil gebaute Eingangsportal mit dem Schwedenwappen, es zeigt den schwedischen Löwen, den pommerschen Greif und das Stadtwappen, gelangten wir in die barocke Wandelhalle, an deren Ende sich die St.- Nikolaikirche anschließt. Am Ende unseres geschichtlichen Spaziergangs konnten wir feststellen, dass die Altstadt von allen Seiten durch diverse Teiche und dem Strelasund mit Wasser umgeben ist.

Wirr bestiegen unseren Bus und fuhren in die Stadt Barth zu unserem Hotel für die Dauer unseres Aufenthaltes, wo wir vom Chef sehr nett begrüßt wurden.

Am nächsten Morgen war unser Reiseleiter pünktlich vor Ort. Wir hatten die Halbinsel Fischland- Darß und Zingst, die, wie wir erfuhren, aus drei Inseln bestand aber im Laufe der Zeit zusammengewachsen sind, auf unserem Plan. Von Barth aus sind wir über die Meiningenbrücke und zunächst über den Ort Zingst bis Prerow gefahren. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt, um die Fischer- Kirche zu besichtigen.

Kirche in Prerow
Kirche in Prerow

Sie ist die älteste Kirche auf dem Darß. Eine Hallenkirche aus Backstein mit einem aus Holz gebauten Turm und diente den Seefahrern als Orientierungspunkt. In dem Innenraum befindet sich ein barocker Kanzelaltar und eine Taufkapelle.

Ebenso eine sehr schöne Orgel. Einige Modellschiffe wurden aus Dankbarkeit für ihre Rettung von gestrandeten Seefahrern gespendet. Auf dem Kirchhof sind sehr viele schöne alte Grabsteine mit den Geschichten der dort begrabenen Personen zu finden. Unter Anderem der vom Tischlermeister Roloff. Der Stein ist mit einer Miniaturausgabe der von ihm gebauten Motivhaustüren geschmückt. Die von Ihm gegründete Tischlerei wird weitergeführt und befindet sich in Prerow.

Unsere Fahrt ging weiter über Wieck, Born bis zum Künstlerort Ahrenshoop.

Ahrenshoop
Ahrenshoop

Hier machten wir einen Halt, um mit unserem Reiseleiter durch die kleine Künstlerkolonie bis zu einem Aussichtspunkt zu gehen. Dort hatten wir eine wunderbare Aussicht auf die Ostsee und die hübschen mit Reet eingedeckten Häuser. Der frische Wind blies uns um die Nase und einige Regentropfen bekamen wir auch ab. Das hielt uns aber nicht davon ab, ein Gruppenfoto zu machen. Zu Mittag gab es dann entweder ein leckeres Fischbrötchen oder eine köstliche Fischsuppe an der Fischbude auf dem Parkplatz. Langsam führte uns der Weg dann weiter über Wustrow, Dierhagen und zurück wieder über das Seebad Zingst. Dort hatten wir einen kleine Freizeit, um durch den Ort zu schlendern oder einmal über die Seebrücke zu laufen.

Gruppenbild in Ahrenshoop
Gruppenbild in Ahrenshoop

Am kommen Tag stand eine Rundfahrt über die Insel Rügen an. Von Stralsund aus sind wir über die alte Rügenbrücke, über die auch Bahngleise führen, auf die Insel gefahren. Über Samtens, Bergen, zwischen dem Großen-und Kleinen Jasmunder Bodden über einen schmalen Weg, bis auf die Halbinsel Jasmund. Dort stiegen wir aus dem Bus, um dann einen Spaziergang zur Kreideküste zu unternehmen und den grandiosen Blick über die Ostsee vom Kreidefelsen aus, den Kaspar David Friedrich so vortrefflich gemalt hat, zu genießen.

Caspar David Friedrich - Greifswald
Caspar David Friedrich – Greifswald

Eine kleine Pause im Hafen von Sassnitz lag noch drin, bevor es weiterging über Mukran vorbei an dem Monumentalbau Prora, dem fünf Kilometer langen Häuserbau der Nazidiktatur, der nie richtig fertig gebaut wurde. Heute sind fast alle Wohnungen fertiggestellt, verkauft und auch schon bezogen, bis zum Seebad Binz. Dort hatten wir 2 Stunden Zeit zu flanieren oder Kaffee zu trinken, bevor es wieder auf die Rückfahrt zum Hotel ging. Ein Schlenker über den Ort Putbus lag zeitlich auch noch drin. Hier hat Fürst Malte I zu Putbus ab 1810 ein Schloss (leider existiert es nicht mehr) und eine ganze Stadt im klassizistischen Stil erbauen lassen. Wir fuhren um den sogenannten Circus. Die Häuser sind  um einen Rundling mit sternförmig angelegten Wegen, herum gebaut worden. Auf unserem Rückweg fuhren wir nun über die neuerbaute Rügenbrücke. Sie ist 2830m lang und 127,75m hoch und längst das neue Wahrzeichen von Stralsund. Vom höchsten Punkt aus hatten wir eine imposante Aussicht auf die Silhouette der Stadt mit ihren drei großen Kirchen.

Es standen nun noch Greifswald und die Insel Usedom auf unserem Plan. Am 4. Tag unseres Urlaubes ging es zeitig um 9.00 Uhr los. In der alten Hanse- und Universitätsstadt Greifswald hatten wir eine Führung durch den Altstadtkern. Greifswald ist während des 2. Weltkrieges nahezu nicht zerstört worden. Nur waren die meisten schönen Backsteingebäude während der DDR- Zeit sehr heruntergekommen.

Greifswald
Greifswald

„Ruinen schaffen ohne Bomben“ Das ist eine Aussage von Greifswalder Bürgern. Leider wurden ganz viele historische Gebäude einfach abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Ein kläglicher Versuch einiges der Historie nachzuempfinden, sind ein paar neue, sogenannte Giebelhäuser im Hafen. Im Hafengebiet steht ein kleines gelb angestrichenes, augenscheinlich sehr altes und sehr schön restauriertes Gebäude. Es ist die älteste Hafenkneipe europaweit und ist immer noch als solche in Betrieb. Nach der Wende 1989 wurden die noch vorhandenen Giebelhäuser im alten Stil wieder wunderbar renoviert. Auch hier dominieren die drei großen aus Backsteinen gebauten Kirchen, der Dom, die Jacobi- Kirche und die „dicke Marie“- die Marienkirche, das Stadtbild.

Gullideckel in Greifswald
Gullideckel in Greifswald

Weiter ging es auf die Insel Usedom. Dort soll es die meisten Sonnenstunden im Jahr geben. Leider bekamen wir doch auch hier einige Regentropfen ab. Früher wurde die Insel als „Badewanne Berlins“ bezeichnet. Nach einer Rundfahrt über die Insel landeten wir im Kaiserbad Heringsdorf. Hier konnten wir entlang der Promenade flanieren und die schönen alten gut restaurierten Villen bewundern. Kaiser Wilhelm I hat hier des Öfteren seine Ferien verbracht.

Kaiser Wilhelm Unterkunft in Heringsdorf auf Usedom
Kaiser Wilhelm Unterkunft in Heringsdorf auf Usedom

– Auch dieser Tag war sehr schön und informativ! Am 5. Tag unserer Reise mussten wir uns von unserem Reiseleiter verabschieden. Er hatte uns die ganze Zeit über begleitet und uns seine Heimat gezeigt. Immer war es interessant und informativ, niemals langatmig. Alle waren begeistert von seinen Erzählungen. Es waren schöne Tage nach einer zweijährigen, der Corona- Pandemie geschuldeten Reisepause.- Er stieg in Stralsund aus und wir fuhren weiter über Warnemünde, wo wir noch eine kleine Freizeit hatten, bevor es nun endgültig nach Hause ging.

Präsenzvorstandssitzung des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung

Endlich!!! Alle Vorstandsdamen unseres Landfrauenvereins waren geimpft. So konnten wir unsere Vorstandsitzung wieder als Präsenzveranstaltung abhalten. Das erste Treffen fand in der freien Natur unter dem Blätterdach der Bäume auf einem Privatgrundstück der 2. Vorsitzenden statt. Es war sehr schön, uns bei bei Kaffee und Kuchen treffen zu können und die Vorstandsarbeit nicht als Videokonferenz zu erledigen. So konnten wir alle Themen, die für den Rest des Jahres 2021 anliegen, in lebhafter Runde erarbeiten. Natürlich in der Hoffnung, dass wir auch alles durchführen können, was wir uns vorgenommen haben!

Vorstandsarbeit
Vorstandsarbeit

Arbeitseinsatz am 04.07.2020 im Garten des Hospiz Lebensweg

Kürzlich erhielt unser Vorstand vom Landfrauenverein Bad Oldesloe und Umgebung die Anfrage von der Leiterin des im Mai dieses Jahres eingeweihten „Stationären Hospiz Lebensweg Stormarn“, Frau Tiedtke, ob einige Damen unseres Vereins am 04.07.vormittags bereit wären, die frisch angelegten Blumenbeete rund um das Gebäude vom Unkraut zu befreien.

Da wir das Hospiz Lebensweg schon seit Anbeginn der Planungen mit finanziellen Spenden unterstützt haben, sagten wir zu und sind dann mit 10 Personen, alle bewaffnet mit Gartengeräten und einigen Eimern vom Bauernblatt, vor Ort gewesen. Proviant, wie frisch gebackenen Butter,-Kirschstreusel,- Marmor- und Käsekuchen haben wir mitgebracht. Kaffee und sonstige Getränke wurden vom Hospiz gestellt. Unterstützung erhielten wir noch von einigen Herren des Rotary- Clubs Ahrensburg und Ehrenamtlern, die das Hospiz ständig unterstützen.

Nach getaner Arbeit waren wir alle sehr stolz auf das beeindruckende Ergebnis. Wir stellten fest, dass die Anlage im Ganzen, ob das Gebäude selbst oder der Außenbereich, sehr schön gestaltet wurde. Es bildet einen schönen Rahmen für den letzten Lebensabschnitt der „Gäste“, um ihn sehr human und in Würde zu verbringen. Es ist bewundernswert, was dort geleistet wird!

Es ist eine Einrichtung, die wir gerne unterstützen!

Landfrauen in Zeiten von Corona

Wir vom Landfrauenverein Bad Oldesloe und Umgebung hatten Glück, dass wir unsere Frühstücksveranstaltung am 11. März dieses Jahres noch stattfinden lassen konnten! Einige Tage später wäre es wegen des Versammlungsverbotes nicht mehr möglich gewesen. 

Es wäre auch sehr schade gewesen, denn wir hatten einen interessanten Gast bei uns: einen Wandergesellen des Bäckereihandwerks. Daniel Lorenzen, er kommt aus Joldelund und ist heute Bäckermeister in seiner eigenen Bäckerei mit 70 Angestellten.

Ilse Spiering und Wandergeselle des Bäckereihandwerks Daniel Lorenzen

Er kam in seiner Zunftkleidung. Die Weste im Pepitamuster. Es steht für das Lebensmittelgewerbe. Ein weißes Hemd mit Krawatte, der sogenannten Ehrbarkeit. Der Zylinderhut bedeutet, dass er frei ist, denn Wandergesellen müssen unter 30 Jahre alt sein, unverheiratet und kinderlos, um auf die Walz gehen zu können. Der Ohrring am linken Ohr ist das Zeichen des Wandergesellen und bedeutet, wenn dieser noch im Ohr ist und nicht herausgerissen wurde, dass er kein Schlitzohr ist und sich immer fair auf der Wanderschaft verhalten hat.

Weitere Utensilien sind sein Wanderstab, der Stenz an dem der Charlottenburger hängt. Es ist ein 80 mal 80 cm großes Tuch, in dem alle Habseligkeiten eingebunden sind. Alles muss immer sauber und adrett aussehen. Wichtig ist außerdem noch das Tagebuch. Es ist einmalig und nicht ersetzbar! Schon als Kind träumte Daniel davon, nachdem ihm ein Wandergeselle begegnet ist, auch einmal so auf die Walz zu gehen.

Daniel Lorenzen - Wandergeselle des Bäckereihandwerks
Daniel Lorenzen – Wandergeselle des Bäckereihandwerks

Nachdem er eine Bäckerlehre und ein freiwilliges Jahr in einer Behinderteneinrichtung absolviert hatte, informierte er sich in einer Hamburger Kneipe, in der sich viele Wandergesellen aller Handwerkszünfte treffen, über alle Notwendigkeiten, die zu erfüllen sind, um auf die Walz gehen zu können.- „Drei Jahre und ein Tag“.

In den ersten drei Monaten darf er keinen Kontakt mit Freunden und der Familie aufnehmen (das fiel ihm besonders schwer am ersten Weihnachtsfest in der Fremde) und darf sich während der gesamten Zeit nicht mehr als 50 km seinem Heimatort nähern. Und, damit man nicht bettelarm ist, dürfen 5 Euro mitgenommen werden. Außerdem braucht man einen sogenannten „Bürgen“ (einen Altgesellen) in der ersten Zeit. In Daniels Fall, war es Steffi, eine Schreinerin aus Franken.

Er berichtete, dass er in den allermeisten Fällen unterwegs gut behandelt wurde und viel lernen konnte, ob positiv oder auch wie es nicht sein sollte. Die Wanderschaft hat ihn für das Leben geprägt und aus ihm einen bewussteren und demütigen Menschen gemacht. Die großzügige Gastfreundschaft vieler Menschen hat ihn dankbar gemacht. In den meisten Pfarreien hat er auch mitunter Aufnahme gefunden, wurde aber auch von Gottes Bodenpersonal manchmal abgewiesen. Mit dem Hinweis: nun wäre er soweit gekommen, da könne er auch noch etwas weiter bis zur nächsten Herberge laufen! Und das im Winter bei Eiseskälte, Auch das ist eine Erfahrung, die allerdings enttäuschend ist!

Trotzdem hat er sehr viel Nächstenliebe erfahren können, ob in der großen weiten Welt, wie z.B. Australien, Neuseeland oder sogar Dubai. Hat unter freiem Himmel im „Tausend Sterne Hotel“ genächtigt und von seiner Wanderung, die er zu Fuß vom Bodensee bis Kiel machte, berichtet. Zwischendurch sang er uns Lieder vor, die einem beinahe „Gänsehaut “fühlen ließen. Es war sehr beeindruckend!

Inzwischen ist Daniel verheiratet, ist werdender Vater und will ein Buch schreiben. Er hat uns zweieinhalb Stunden mit seinen spannenden Erlebnissen bestens unterhalten. Dafür gilt ihm ein großer Dank!

Wir wünschen ihm viel Glück für seine Bäckerei, seine Familie und allen seinen Vorhaben in nächster Zukunft!

Auch allen Landfrauen wünschen wir Gesundheit und möglichst keinen Coronafall in der Familie.

Bleiben Sie alle gesund, bis wir uns eventuell nach der Sommerpause wieder treffen können.

Unser Ausflug zur Meierei Möllgaard

Wir hatten einen Halbtagesausflug geplant. Es ging bei noch sehr schönem Herbstwetter nach Hohenlockstedt zum Meierhof Möllgaard. Dort wurden wir sehr herzlich von Herrn Möllgaard, einem pensionierten Meieristen und seiner Mitarbeiterin begrüßt und in einen für die Demonstration der Käseherstellung vorbereiteten Raum geführt. Hier fanden wir alle einen Sitzplatz an fertig gedeckten Tischen. Herr Möllgaard zeigte uns bevor wir eine Käseverkostung hatten, einen Film, der uns den Ort Hohenlockstedt mit seinen dort angesiedelten Firmen und Sehenswürdigkeiten näher erläuterte.

Herr Möllgaard vom Meierhof Möllgaar in Hohenlockstedt
Herr Möllgaard vom Meierhof Möllgaar in Hohenlockstedt

Zwischen den einzelnen Käsekostproben  von mild bis herzhaft und würzig, demonstrierte Herr Möllgaard uns die Käseherstellung im kleinen Rahmen. Dazu bekamen wir Brot und einen von einem Apfelhof in der Nachbarschaft hergestellten leckeren Apfelsaft.

Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte
Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte

Bevor wir unseren Mittagsimbiss bestehend aus Käsebrötchen, Kaffee und Tee eingenommen haben, durften wir die dazugehörige Butter selbst herstellen. Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte.- lecker!

Ein schöner klumpen Butter
Ein schöner klumpen Butter

Zum Abschluss haben wir die Möglichkeit genutzt und im Käseladen noch eingekauft. Zuvor aber zeigte uns Herr Möllgaard noch einen Käselaib. Er ist, nach Aussage von Herrn Möllgaard, volljährig geworden. Das heißt: er ist 18 Jahre alt und immer noch genießbar! Ganz viel Probebohrungen zeugen davon. Unglaublich!

Ein 18 Jahre alter Käselaib
Ein 18 Jahre alter Käselaib

Eigentlich sollte nun unsere Heimfahrt starten. Na ja, wie es bei den Landfrauen so üblich ist, wollten alle gerne noch irgendwo Kaffeetrinken und ein Stück Torte essen. Herr Möllgaard gab uns einen Tipp und so konnten wir ganz in der Nähe in einem an einen Antikladen angeschlossenen Cafe, leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen. Ein schöner Abschluss, bevor es wieder nach Hause ging.

Leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen in einem Cafe, dass an einem Antikladen angeschlossenen ist
Leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen in einem Cafe, dass an einem Antikladen angeschlossenen ist

Jubiläumsfeier zum 70 jährigen Bestehen unseres Vereins

Der 12.September dieses Jahres, war für die Mitglieder des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung das Highlight des Jahres 2018. Wir konnten das 70 jährige Bestehen unseres Vereins zusammen in der Rohlfshagener Kupfermühle feiern.

Herr Beck und Frau Röhr bei der 70 Jahr Feier
Herr Beck und Frau Röhr bei der 70 Jahr Feier

160 Personen hatten sich angemeldet. Darunter ein Herr, unser neu gewählter Amtsvorsteher Herr Beck. Die neue Bürgerworthalterin der Stadt Bad Oldesloe, Frau Ponto, Frau Kristina Wendt, unsere Kreisvorsitzende der Landfrauenvereine und Frau Ulrike Röhr, die Präsidentin unseres Landesverbandes.

Die Präsidentin unseres Landesverbandes Frau Ulrike Röhr.
Die Präsidentin unseres Landesverbandes Frau Ulrike Röhr.

Nach der Begrüßungsrede unserer 1. Vorsitzenden Frau Jutta Behnk, richteten alle Ehrengäste ein Grußwort an unsere Mitglieder. Frau Behnk erwähnte in ihrer Rede, dass leider keine Gründungsmitglieder mehr leben. Sie konnte aber unsere Ehrenvorsitzende Frau Margret Radtke, Frau Röpke (91 Jahre alt) und aus dem Jahrgang 1930 Frau Ilse Stoffers, Frau Helga Stoffers und Frau Gisela Tjarks, begrüßen. Sie alle nehmen immer noch zur Freude des Vorstandes aktiv an unseren Veranstaltungen teil. Frau Röhr konnte einiges aus dem schriftlichen Nachlass ihrer Mutter zitieren, die bis zu ihrem Ableben Mitglied in unserem Verein war.

Frau Radtke, Frau Behnk, Frau Röpke, Frau Stoffers, Frau Stoffers und Frau Tjarks
Frau Radtke, Frau Behnk, Frau Röpke, Frau Stoffers, Frau Stoffers und Frau Tjarks

Nach den Grußworten der Ehrengäste gab es dann ein köstliches gemeinsames Mittagessen, dass für alle Mitglieder unseres Vereins aus der angesparten Summe, die aus Erträgen des Adventsmarktes bestand, bezahlt wurde. Zwischen Hauptgang und Dessert kam „Trine Schabernack“ (Ilse Spiering) plötzlich dazu und erzählte auf „Plattdeutsch“ einiges aus dem Vereinsleben, dass sich im Laufe des Jahres zugetragen hat. Sie brachte auch eine Überraschung für jeden mit: in 5 Körben befanden sich Tüten mit selbstgebackenen Plätzchen, die fleißige Landfrauen für alle gebacken hatten. Mit Hilfe von 3 weiteren Vorstandsdamen wurden sie an alle Gäste verteilt. Dann konnten alle das inzwischen servierte Dessert genießen.

"Trine Schabernack“ (Ilse Spiering) erzählte auf „Plattdeutsch“ einiges aus dem Vereinsleben, dass sich im Laufe des Jahres zugetragen hat
„Trine Schabernack“ (Ilse Spiering) erzählte auf „Plattdeutsch“ einiges aus dem Vereinsleben, dass sich im Laufe des Jahres zugetragen hat

Bevor es später zur Kaffeetafel ging, trat die Gruppe „Nordlicht“ auf. Sie kamen extra aus Norstedt von der Westküste bei Husum angereist und brachten mit ihren Darbietungen die gesamte Gesellschaft ordentlich in Schwung. Alle sangen und schunkelten mit.

Tortenbüffet zur 70 Jahr Feier
Tortenbüffet zur 70 Jahr Feier

Danach konnte die Tortenschlacht beginnen. Viele Landfrauen hatten die schönsten und leckersten Torten gebacken, die nun zum gemütlichen Abschluss des Festtages beitrugen!

Spielenachmittag

Ohne einen Spielenachmittag geht unsere Jahresplanung nicht, denn er ist nach wie vor sehr beliebt bei unseren Damen. Wie immer wurden Rummykub, Uno, Romme, Canasta, und vieles mehr angeboten. Besonders gefragt sind immer „Mensch ärgere dich nicht“, wo es immer hoch her geht, oder „Skat“. Hier wird sehr konzentriert und zielsicher gespielt.

Preise gab es für jede der Spielerinnen, vom ersten bis zum letzten Platz. So ging niemand mit leeren Händen nach Hause und alle waren zufrieden.

Dezemberveranstaltungen 2017

In diesem Jahr haben wir mit unserer Weihnachtsfeier am 05.12. den Adventsmonat eingeläutet. Der Saal in Berns Gaststätte in Mollhagen war wie immer sehr gut mit uns Landfrauen gefüllt und durch die hübsch dekorierten Tische und dem leuchtenden Tannenbaum kam schon gleich eine festliche Stimmung unter uns auf.

Nach einleitenden Worten unserer Vorsitzenden gab es zunächst eine Kaffeestunde und dann kamen die „Mollikids“, der Kinderchor der Grundschule Mollhagen unter der Leitung von Frau Wulf.  Es wurde sehr feierlich durch die von den Kindern sehr lebendig vorgetragenen Weihnachtslieder. Zuletzt stimmten die Landfrauen mit ein und waren ganz begeistert von dem schönen Adventsnachmittag.

In den darauf folgenden Tagen mussten wir uns auf den bevorstehenden Adventsmarkt in der Stormarnhalle am 2. Adventswochenende konzentrieren, da wir wieder zugesagt hatten, das kulinarische Zelt vor der Halle und das Landfrauencafe in der Halle zu betreiben. Hierfür waren viele Vorbereitungen zu treffen. Wir haben alle Anforderungen durch die Mithilfe von vielen fleißigen Händen geschafft. Vielen, vielen Dank für die große Hilfe! Einen Teil des Erlöses können wir nun wieder an bedürftige Organisationen spenden.

Adventsmarkt in Braunschweig
Adventsmarkt in Braunschweig

Nach dieser großen gemeinsamen Anstrengung freuten wir uns nun auf unsere Reise zu den Adventsmärkten nach Braunschweig und Wolfenbüttel. Winterlich gab sich die Wetterlage gerade nicht. Aber wir hatten Glück. Immer, wann und wo wir uns gerade aufgehalten haben, war Petrus mit uns gnädig und schickte sogar mal ein paar Sonnenstrahlen auf uns herab (hatten wir eigentlich auch verdient, jedenfalls meinten wir das). Zeitig in Braunschweig angekommen, hatten wir eine geführte Stadtrundfahrt. Es war gut, dass wir im Bus saßen, denn es fing doll an zu schneien. Wunderschön anzusehen, nur blieb der Schnee nicht liegen. Er war zu nass. Wir haben die ganze Stadt vom Bus aus kennengelernt. Das hätten wir sonst während unseres kurzen Aufenthaltes niemals schaffen können. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit genug, den sehr schön in der Innenstadt gelegenen Weihnachtsmarkt zu erobern.

Am nächsten Tag, konnten wir ausschlafen und gemütlich frühstücken, um dann unsere Weiterfahrt nach Wolfenbüttel anzutreten. Die Orte liegen nicht sehr weit auseinander und so waren wir schon am späten Vormittag in der Stadt. Dort wurden wir von zwei Gästeführern erwartet und somit auch in zwei Gruppen eingeteilt, um die Stadt kennen zu lernen. Sie ist sehr schön an dem Flüsschen Oker gelegen und hatte so bekannte Bürger, wie den Dichter Gotthold Ephraim Lessing, der dort als Bibliothekar tätig war, oder auch den als Lügenbaron in die Geschichte eingegangen Baron von Münchhausen. Ebenfalls der Dichter Wilhelm Raabe und auch der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch (man denke nur an die Geschichten von Max und Moritz), waren hier zu Hause. Nach der Stadtführung mussten wir uns dann doch in einigen Lokalitäten etwas aufwärmen, denn es war sehr nasskalt an diesem Vormittag. Genügend Zeit bis zur Heimfahrt blieb uns noch, um über den etwas kleineren Weihnachtsmarkt als in Braunschweig zu bummeln.

Wilhelm-Busch-Denkmal in Wolfenbüttel
Wilhelm-Busch-Denkmal in Wolfenbüttel

Natürlich wurden die duftenden frisch gebrannten Mandeln mit nach Bad Oldesloe genommen. Sie waren für die daheim Gebliebenen gedacht.

Die Heimfahrt verlief zügig und so kamen wir am Abend wieder heil und müde in Bad Oldesloe an. Unsere Christel hatte wieder Nikolaus gespielt und so lag dann auch noch für jede Reiseteilnehmerin eine kleine Überraschung auf deren Sitz. Vielen Dank dafür!

Es war ein schöner Landfrauen- Jahresabschluss für alle. Wir freuen uns auf neue Veranstaltungen im Jahr 2018!