Schifffahrt von Lauenburg nach Hitzacker

Unsere erste gemeinsame Unternehmung fand am 15.07.2021 statt. Eine kombinierte Bus/ Schifffahrt von Bad Oldesloe nach Lauenburg/ Elbe, dort auf ein Schiff mit Verköstigung an Bord. Es war ein sehr ruhiges Dahingleiten auf der Elbe bei bestem Sommerwetter. Alle haben es genossen! In Hitzacker gingen wir wieder von Bord, um dann im Gasthof gemeinsam mit unserem Busfahrer eine Kaffeestunde zu genießen.  Wir hoffen, dass auch unsere nächsten Veranstaltungen gelingen können!

Die Landfrauen auf der Elbe
Die Landfrauen auf der Elbe
Schifffahrt auf der Elbe
Schifffahrt auf der Elbe

Präsenzvorstandssitzung des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung

Endlich!!! Alle Vorstandsdamen unseres Landfrauenvereins waren geimpft. So konnten wir unsere Vorstandsitzung wieder als Präsenzveranstaltung abhalten. Das erste Treffen fand in der freien Natur unter dem Blätterdach der Bäume auf einem Privatgrundstück der 2. Vorsitzenden statt. Es war sehr schön, uns bei bei Kaffee und Kuchen treffen zu können und die Vorstandsarbeit nicht als Videokonferenz zu erledigen. So konnten wir alle Themen, die für den Rest des Jahres 2021 anliegen, in lebhafter Runde erarbeiten. Natürlich in der Hoffnung, dass wir auch alles durchführen können, was wir uns vorgenommen haben!

Vorstandsarbeit
Vorstandsarbeit

Arbeitseinsatz am 04.07.2020 im Garten des Hospiz Lebensweg

Kürzlich erhielt unser Vorstand vom Landfrauenverein Bad Oldesloe und Umgebung die Anfrage von der Leiterin des im Mai dieses Jahres eingeweihten „Stationären Hospiz Lebensweg Stormarn“, Frau Tiedtke, ob einige Damen unseres Vereins am 04.07.vormittags bereit wären, die frisch angelegten Blumenbeete rund um das Gebäude vom Unkraut zu befreien.

Da wir das Hospiz Lebensweg schon seit Anbeginn der Planungen mit finanziellen Spenden unterstützt haben, sagten wir zu und sind dann mit 10 Personen, alle bewaffnet mit Gartengeräten und einigen Eimern vom Bauernblatt, vor Ort gewesen. Proviant, wie frisch gebackenen Butter,-Kirschstreusel,- Marmor- und Käsekuchen haben wir mitgebracht. Kaffee und sonstige Getränke wurden vom Hospiz gestellt. Unterstützung erhielten wir noch von einigen Herren des Rotary- Clubs Ahrensburg und Ehrenamtlern, die das Hospiz ständig unterstützen.

Nach getaner Arbeit waren wir alle sehr stolz auf das beeindruckende Ergebnis. Wir stellten fest, dass die Anlage im Ganzen, ob das Gebäude selbst oder der Außenbereich, sehr schön gestaltet wurde. Es bildet einen schönen Rahmen für den letzten Lebensabschnitt der „Gäste“, um ihn sehr human und in Würde zu verbringen. Es ist bewundernswert, was dort geleistet wird!

Es ist eine Einrichtung, die wir gerne unterstützen!

Landfrauen in Zeiten von Corona

Wir vom Landfrauenverein Bad Oldesloe und Umgebung hatten Glück, dass wir unsere Frühstücksveranstaltung am 11. März dieses Jahres noch stattfinden lassen konnten! Einige Tage später wäre es wegen des Versammlungsverbotes nicht mehr möglich gewesen. 

Es wäre auch sehr schade gewesen, denn wir hatten einen interessanten Gast bei uns: einen Wandergesellen des Bäckereihandwerks. Daniel Lorenzen, er kommt aus Joldelund und ist heute Bäckermeister in seiner eigenen Bäckerei mit 70 Angestellten.

Ilse Spiering und Wandergeselle des Bäckereihandwerks Daniel Lorenzen

Er kam in seiner Zunftkleidung. Die Weste im Pepitamuster. Es steht für das Lebensmittelgewerbe. Ein weißes Hemd mit Krawatte, der sogenannten Ehrbarkeit. Der Zylinderhut bedeutet, dass er frei ist, denn Wandergesellen müssen unter 30 Jahre alt sein, unverheiratet und kinderlos, um auf die Walz gehen zu können. Der Ohrring am linken Ohr ist das Zeichen des Wandergesellen und bedeutet, wenn dieser noch im Ohr ist und nicht herausgerissen wurde, dass er kein Schlitzohr ist und sich immer fair auf der Wanderschaft verhalten hat.

Weitere Utensilien sind sein Wanderstab, der Stenz an dem der Charlottenburger hängt. Es ist ein 80 mal 80 cm großes Tuch, in dem alle Habseligkeiten eingebunden sind. Alles muss immer sauber und adrett aussehen. Wichtig ist außerdem noch das Tagebuch. Es ist einmalig und nicht ersetzbar! Schon als Kind träumte Daniel davon, nachdem ihm ein Wandergeselle begegnet ist, auch einmal so auf die Walz zu gehen.

Daniel Lorenzen - Wandergeselle des Bäckereihandwerks
Daniel Lorenzen – Wandergeselle des Bäckereihandwerks

Nachdem er eine Bäckerlehre und ein freiwilliges Jahr in einer Behinderteneinrichtung absolviert hatte, informierte er sich in einer Hamburger Kneipe, in der sich viele Wandergesellen aller Handwerkszünfte treffen, über alle Notwendigkeiten, die zu erfüllen sind, um auf die Walz gehen zu können.- „Drei Jahre und ein Tag“.

In den ersten drei Monaten darf er keinen Kontakt mit Freunden und der Familie aufnehmen (das fiel ihm besonders schwer am ersten Weihnachtsfest in der Fremde) und darf sich während der gesamten Zeit nicht mehr als 50 km seinem Heimatort nähern. Und, damit man nicht bettelarm ist, dürfen 5 Euro mitgenommen werden. Außerdem braucht man einen sogenannten „Bürgen“ (einen Altgesellen) in der ersten Zeit. In Daniels Fall, war es Steffi, eine Schreinerin aus Franken.

Er berichtete, dass er in den allermeisten Fällen unterwegs gut behandelt wurde und viel lernen konnte, ob positiv oder auch wie es nicht sein sollte. Die Wanderschaft hat ihn für das Leben geprägt und aus ihm einen bewussteren und demütigen Menschen gemacht. Die großzügige Gastfreundschaft vieler Menschen hat ihn dankbar gemacht. In den meisten Pfarreien hat er auch mitunter Aufnahme gefunden, wurde aber auch von Gottes Bodenpersonal manchmal abgewiesen. Mit dem Hinweis: nun wäre er soweit gekommen, da könne er auch noch etwas weiter bis zur nächsten Herberge laufen! Und das im Winter bei Eiseskälte, Auch das ist eine Erfahrung, die allerdings enttäuschend ist!

Trotzdem hat er sehr viel Nächstenliebe erfahren können, ob in der großen weiten Welt, wie z.B. Australien, Neuseeland oder sogar Dubai. Hat unter freiem Himmel im „Tausend Sterne Hotel“ genächtigt und von seiner Wanderung, die er zu Fuß vom Bodensee bis Kiel machte, berichtet. Zwischendurch sang er uns Lieder vor, die einem beinahe „Gänsehaut “fühlen ließen. Es war sehr beeindruckend!

Inzwischen ist Daniel verheiratet, ist werdender Vater und will ein Buch schreiben. Er hat uns zweieinhalb Stunden mit seinen spannenden Erlebnissen bestens unterhalten. Dafür gilt ihm ein großer Dank!

Wir wünschen ihm viel Glück für seine Bäckerei, seine Familie und allen seinen Vorhaben in nächster Zukunft!

Auch allen Landfrauen wünschen wir Gesundheit und möglichst keinen Coronafall in der Familie.

Bleiben Sie alle gesund, bis wir uns eventuell nach der Sommerpause wieder treffen können.

Unser Ausflug zur Meierei Möllgaard

Wir hatten einen Halbtagesausflug geplant. Es ging bei noch sehr schönem Herbstwetter nach Hohenlockstedt zum Meierhof Möllgaard. Dort wurden wir sehr herzlich von Herrn Möllgaard, einem pensionierten Meieristen und seiner Mitarbeiterin begrüßt und in einen für die Demonstration der Käseherstellung vorbereiteten Raum geführt. Hier fanden wir alle einen Sitzplatz an fertig gedeckten Tischen. Herr Möllgaard zeigte uns bevor wir eine Käseverkostung hatten, einen Film, der uns den Ort Hohenlockstedt mit seinen dort angesiedelten Firmen und Sehenswürdigkeiten näher erläuterte.

Herr Möllgaard vom Meierhof Möllgaar in Hohenlockstedt
Herr Möllgaard vom Meierhof Möllgaar in Hohenlockstedt

Zwischen den einzelnen Käsekostproben  von mild bis herzhaft und würzig, demonstrierte Herr Möllgaard uns die Käseherstellung im kleinen Rahmen. Dazu bekamen wir Brot und einen von einem Apfelhof in der Nachbarschaft hergestellten leckeren Apfelsaft.

Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte
Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte

Bevor wir unseren Mittagsimbiss bestehend aus Käsebrötchen, Kaffee und Tee eingenommen haben, durften wir die dazugehörige Butter selbst herstellen. Ganz normale Milchflaschen wurden mit Sahne befüllt und so lange geschüttelt bis sich das Fett von der Milch gelöst hatte und einen schönen Klumpen Butter gebildet hatte.- lecker!

Ein schöner klumpen Butter
Ein schöner klumpen Butter

Zum Abschluss haben wir die Möglichkeit genutzt und im Käseladen noch eingekauft. Zuvor aber zeigte uns Herr Möllgaard noch einen Käselaib. Er ist, nach Aussage von Herrn Möllgaard, volljährig geworden. Das heißt: er ist 18 Jahre alt und immer noch genießbar! Ganz viel Probebohrungen zeugen davon. Unglaublich!

Ein 18 Jahre alter Käselaib
Ein 18 Jahre alter Käselaib

Eigentlich sollte nun unsere Heimfahrt starten. Na ja, wie es bei den Landfrauen so üblich ist, wollten alle gerne noch irgendwo Kaffeetrinken und ein Stück Torte essen. Herr Möllgaard gab uns einen Tipp und so konnten wir ganz in der Nähe in einem an einen Antikladen angeschlossenen Cafe, leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen. Ein schöner Abschluss, bevor es wieder nach Hause ging.

Leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen in einem Cafe, dass an einem Antikladen angeschlossenen ist
Leckere selbstgebackene Torte und Kuchen genießen in einem Cafe, dass an einem Antikladen angeschlossenen ist

Jubiläumsfeier zum 70 jährigen Bestehen unseres Vereins

Der 12.September dieses Jahres, war für die Mitglieder des Landfrauenvereins Bad Oldesloe und Umgebung das Highlight des Jahres 2018. Wir konnten das 70 jährige Bestehen unseres Vereins zusammen in der Rohlfshagener Kupfermühle feiern.

Herr Beck und Frau Röhr bei der 70 Jahr Feier
Herr Beck und Frau Röhr bei der 70 Jahr Feier

160 Personen hatten sich angemeldet. Darunter ein Herr, unser neu gewählter Amtsvorsteher Herr Beck. Die neue Bürgerworthalterin der Stadt Bad Oldesloe, Frau Ponto, Frau Kristina Wendt, unsere Kreisvorsitzende der Landfrauenvereine und Frau Ulrike Röhr, die Präsidentin unseres Landesverbandes.

Die Präsidentin unseres Landesverbandes Frau Ulrike Röhr.
Die Präsidentin unseres Landesverbandes Frau Ulrike Röhr.

Nach der Begrüßungsrede unserer 1. Vorsitzenden Frau Jutta Behnk, richteten alle Ehrengäste ein Grußwort an unsere Mitglieder. Frau Behnk erwähnte in ihrer Rede, dass leider keine Gründungsmitglieder mehr leben. Sie konnte aber unsere Ehrenvorsitzende Frau Margret Radtke, Frau Röpke (91 Jahre alt) und aus dem Jahrgang 1930 Frau Ilse Stoffers, Frau Helga Stoffers und Frau Gisela Tjarks, begrüßen. Sie alle nehmen immer noch zur Freude des Vorstandes aktiv an unseren Veranstaltungen teil. Frau Röhr konnte einiges aus dem schriftlichen Nachlass ihrer Mutter zitieren, die bis zu ihrem Ableben Mitglied in unserem Verein war.

Frau Radtke, Frau Behnk, Frau Röpke, Frau Stoffers, Frau Stoffers und Frau Tjarks
Frau Radtke, Frau Behnk, Frau Röpke, Frau Stoffers, Frau Stoffers und Frau Tjarks

Nach den Grußworten der Ehrengäste gab es dann ein köstliches gemeinsames Mittagessen, dass für alle Mitglieder unseres Vereins aus der angesparten Summe, die aus Erträgen des Adventsmarktes bestand, bezahlt wurde. Zwischen Hauptgang und Dessert kam „Trine Schabernack“ (Ilse Spiering) plötzlich dazu und erzählte auf „Plattdeutsch“ einiges aus dem Vereinsleben, dass sich im Laufe des Jahres zugetragen hat. Sie brachte auch eine Überraschung für jeden mit: in 5 Körben befanden sich Tüten mit selbstgebackenen Plätzchen, die fleißige Landfrauen für alle gebacken hatten. Mit Hilfe von 3 weiteren Vorstandsdamen wurden sie an alle Gäste verteilt. Dann konnten alle das inzwischen servierte Dessert genießen.

"Trine Schabernack“ (Ilse Spiering) erzählte auf „Plattdeutsch“ einiges aus dem Vereinsleben, dass sich im Laufe des Jahres zugetragen hat
„Trine Schabernack“ (Ilse Spiering) erzählte auf „Plattdeutsch“ einiges aus dem Vereinsleben, dass sich im Laufe des Jahres zugetragen hat

Bevor es später zur Kaffeetafel ging, trat die Gruppe „Nordlicht“ auf. Sie kamen extra aus Norstedt von der Westküste bei Husum angereist und brachten mit ihren Darbietungen die gesamte Gesellschaft ordentlich in Schwung. Alle sangen und schunkelten mit.

Tortenbüffet zur 70 Jahr Feier
Tortenbüffet zur 70 Jahr Feier

Danach konnte die Tortenschlacht beginnen. Viele Landfrauen hatten die schönsten und leckersten Torten gebacken, die nun zum gemütlichen Abschluss des Festtages beitrugen!

Spielenachmittag

Ohne einen Spielenachmittag geht unsere Jahresplanung nicht, denn er ist nach wie vor sehr beliebt bei unseren Damen. Wie immer wurden Rummykub, Uno, Romme, Canasta, und vieles mehr angeboten. Besonders gefragt sind immer „Mensch ärgere dich nicht“, wo es immer hoch her geht, oder „Skat“. Hier wird sehr konzentriert und zielsicher gespielt.

Preise gab es für jede der Spielerinnen, vom ersten bis zum letzten Platz. So ging niemand mit leeren Händen nach Hause und alle waren zufrieden.

Dezemberveranstaltungen 2017

In diesem Jahr haben wir mit unserer Weihnachtsfeier am 05.12. den Adventsmonat eingeläutet. Der Saal in Berns Gaststätte in Mollhagen war wie immer sehr gut mit uns Landfrauen gefüllt und durch die hübsch dekorierten Tische und dem leuchtenden Tannenbaum kam schon gleich eine festliche Stimmung unter uns auf.

Nach einleitenden Worten unserer Vorsitzenden gab es zunächst eine Kaffeestunde und dann kamen die „Mollikids“, der Kinderchor der Grundschule Mollhagen unter der Leitung von Frau Wulf.  Es wurde sehr feierlich durch die von den Kindern sehr lebendig vorgetragenen Weihnachtslieder. Zuletzt stimmten die Landfrauen mit ein und waren ganz begeistert von dem schönen Adventsnachmittag.

In den darauf folgenden Tagen mussten wir uns auf den bevorstehenden Adventsmarkt in der Stormarnhalle am 2. Adventswochenende konzentrieren, da wir wieder zugesagt hatten, das kulinarische Zelt vor der Halle und das Landfrauencafe in der Halle zu betreiben. Hierfür waren viele Vorbereitungen zu treffen. Wir haben alle Anforderungen durch die Mithilfe von vielen fleißigen Händen geschafft. Vielen, vielen Dank für die große Hilfe! Einen Teil des Erlöses können wir nun wieder an bedürftige Organisationen spenden.

Adventsmarkt in Braunschweig
Adventsmarkt in Braunschweig

Nach dieser großen gemeinsamen Anstrengung freuten wir uns nun auf unsere Reise zu den Adventsmärkten nach Braunschweig und Wolfenbüttel. Winterlich gab sich die Wetterlage gerade nicht. Aber wir hatten Glück. Immer, wann und wo wir uns gerade aufgehalten haben, war Petrus mit uns gnädig und schickte sogar mal ein paar Sonnenstrahlen auf uns herab (hatten wir eigentlich auch verdient, jedenfalls meinten wir das). Zeitig in Braunschweig angekommen, hatten wir eine geführte Stadtrundfahrt. Es war gut, dass wir im Bus saßen, denn es fing doll an zu schneien. Wunderschön anzusehen, nur blieb der Schnee nicht liegen. Er war zu nass. Wir haben die ganze Stadt vom Bus aus kennengelernt. Das hätten wir sonst während unseres kurzen Aufenthaltes niemals schaffen können. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit genug, den sehr schön in der Innenstadt gelegenen Weihnachtsmarkt zu erobern.

Am nächsten Tag, konnten wir ausschlafen und gemütlich frühstücken, um dann unsere Weiterfahrt nach Wolfenbüttel anzutreten. Die Orte liegen nicht sehr weit auseinander und so waren wir schon am späten Vormittag in der Stadt. Dort wurden wir von zwei Gästeführern erwartet und somit auch in zwei Gruppen eingeteilt, um die Stadt kennen zu lernen. Sie ist sehr schön an dem Flüsschen Oker gelegen und hatte so bekannte Bürger, wie den Dichter Gotthold Ephraim Lessing, der dort als Bibliothekar tätig war, oder auch den als Lügenbaron in die Geschichte eingegangen Baron von Münchhausen. Ebenfalls der Dichter Wilhelm Raabe und auch der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch (man denke nur an die Geschichten von Max und Moritz), waren hier zu Hause. Nach der Stadtführung mussten wir uns dann doch in einigen Lokalitäten etwas aufwärmen, denn es war sehr nasskalt an diesem Vormittag. Genügend Zeit bis zur Heimfahrt blieb uns noch, um über den etwas kleineren Weihnachtsmarkt als in Braunschweig zu bummeln.

Wilhelm-Busch-Denkmal in Wolfenbüttel
Wilhelm-Busch-Denkmal in Wolfenbüttel

Natürlich wurden die duftenden frisch gebrannten Mandeln mit nach Bad Oldesloe genommen. Sie waren für die daheim Gebliebenen gedacht.

Die Heimfahrt verlief zügig und so kamen wir am Abend wieder heil und müde in Bad Oldesloe an. Unsere Christel hatte wieder Nikolaus gespielt und so lag dann auch noch für jede Reiseteilnehmerin eine kleine Überraschung auf deren Sitz. Vielen Dank dafür!

Es war ein schöner Landfrauen- Jahresabschluss für alle. Wir freuen uns auf neue Veranstaltungen im Jahr 2018!

Karpfenessen im Forsthaus Bolande

Im November haben wir Oldesloer Landfrauen immer eine Mittagsveranstaltung in unserem Programm. So trafen wir uns in diesem Jahr am 09.11. in Reinfeld im Forsthaus Bolande, um den diesjährigen Karpfen zu verkosten. Geliefert wurde er von der Teichwirtschaft Seefeld und ganz köstlich zubereitet von der Küche des Gasthofs Bolande.

Karpfenessen im Forsthaus Bolande
Karpfenessen im Forsthaus Bolande


Dazu hatten wir Herrn Wenskus, den Pächter des Reinfelder Herrenteiches eingeladen, um uns etwas über die Teichwirtschaft zu erzählen. Leider musste er kurzfristig absagen, weil durch die widrigen Witterungsverhältnisse in diesem Herbst das Ablassen des Herrenteiches immer wieder verschoben werden musste und es nun doch endlich passieren sollte. Dafür hatten wir natürlich vollstes Verständnis und haben uns den köstlichen heimischen Fisch trotzdem munden lassen!

Erntedank mit Autorenlesung 2017

Unseren Erntedank haben wir Oldesloer Landfrauen in diesem Jahr in der Kirche zu Tralau gefeiert.

Um 13.00 Uhr war die Kirche mit uns Landfrauen sehr gut gefüllt und Pastor Schark hielt für uns den Gottesdienst nach altbewährter Tradition und auch mit humorvollen Bemerkungen ab.

Erntedankfeier in der Kirche zu Tralau
Erntedankfeier in der Kirche zu Tralau

Da wir Fahrgemeinschaften gebildet hatten, trafen wir uns bei den Autos wieder und fuhren dann im Corso nach Neversdorf zur gemeinsamen Kaffeestunde.

Im Gasthof Waidmann´s Ruh wurden wir mit leckeren Torten und Kuchen verwöhnt.

Nun erwartete uns aber noch etwas sehr spannendes: Der Schriftsteller Jörg Böhm stellte uns seinen Kreuzfahrtkrimi „Das Moffenkind“ vor.

Der Schriftsteller Jörg Böhm stellt sein Kreuzfahrtkrimi „Das Moffenkind“ vor.
Der Schriftsteller Jörg Böhm stellt sein Kreuzfahrtkrimi „Das Moffenkind“ vor.

(Moffenkinder wurden Kinder in Holland genannt, die aus Beziehungen von Holländerinnen und deutschen Soldaten während des zweiten Welt Krieges hervor gingen). Es geht in diesem Krimi um das über viele Jahrzehnte gut gehütete Geheimnis der Seniorchefin einer Kaffeerösterei, die mit ihrer Familie eine Kreuzfahrt unternimmt. In den Pausen während der Lesung erklärte Herr Böhm immer wieder die Zusammenhänge und die Beziehung der agierenden Personen zueinander, ohne es an Spannung auf das nächste Kapitel fehlen zu lassen.

Das Ende zu erlesen überließ er dann uns Landfrauen, natürlich mit dem Hintergedanken, dass wir das Buch bei ihm erwerben würden. Was dann auch geschah.

Herr Böhm signiert uns sein Buch
Herr Böhm signiert uns sein Buch

Einige Damen unter uns buchen selber gern Kreuzfahrten für Urlaubsreisen und waren darauf hin ganz gespannt auf das Buch.

So hatten wir einen von Spannung getragenen Erntedanknachmittag!