Unsere Reise in die Fränkische Schweiz im September 2016

Zu Beginn unserer Reise ahnten wir alle noch nicht, was wir alles erleben würden. Denn nach der Reisebeschreibung, die jede Dame vom Busunternehmen erhalten hatte, wurden einige Punkte nicht erwähnt.

Zunächst sollten wir aber in Behringen zusammen frühstücken. Das hat uns allen gut getan. Gut gestärkt nach der Pause ging es dann weiter. Die Unterhaltung wurde im Bus weitergeführt, die während der Frühstückspause begonnen hatte. So war es doch sehr kurzweilig bis zu unserem Mittagsstopp in Bad Soden/Allendorf. Dort konnten wir bei schönstem Wetter in verschiedenen Lokalitäten draußen unsere Mittagsmahlzeit einnehmen. Jeder nach Hunger und Geschmack.

Am Spätnachmittag kamen wir dann in unserem Urlaubsort Altenkunstadt an und wurden von der Besitzerin des Hotels Fränkischer Hof, ihrer Crew und sogar dem Bürgermeister des Ortes sehr herzlich mit einem Begrüßungsgetränk unserer Wahl empfangen. Danach Zimmerbezug und gemütliches Abendessen. In geselliger Runde wurden wir von der Chefin dann auf das Programm der kommenden Tage eingestimmt.

Die Nacht brachte Erholung und gut gestärkt nach einem guten gemeinsamen Frühstück verließen wir Altenkunstadt mit einem Reiseleiter um die Mittelgebirgslandschaft der Fränkischen Schweiz zu erkunden. Hier wächst der berühmte Frankenwein, der in die sogenannten Bocksbeutelflaschen abgefüllt wird. In Ebrach sind wir dann um die Mittagszeit in ein Weinlokal eingekehrt, um dort zünftig zu essen und zu trinken. Und nach dem Abendessen im Hotel, hatten wir noch etwas Besonderes vor, wovon wir nichts gewusst haben: In dem Ort Weismain hatten wir eine abendliche Führung durch den Ort mit historischem Charakter.

In dem Ort Weismain hatten wir eine abendliche Führung durch den Ort mit historischem Charakter.
In dem Ort Weismain hatten wir eine abendliche Führung durch den Ort mit historischem Charakter.

Wir wurden im Bürgermeisterhaus von dem Bürgermeister und seiner Familie in mittelalterlichen Kostümen empfangen um uns dann von der damaligen „Haushaltsführung“ in Kenntnis zu setzen. Vom Abt bekamen wir zur weiteren Wegzehrung noch selbst hergestellte Pralinen angeboten.

Feuerfackeln wiesen uns den Weg zu einem sehr gut restaurierten Turm in der alten Stadtmauer. Eine gut situierte Dame hatte es sich als Lebensaufgabe gemacht, aus dem ursprünglich halb verfallenen Turm ein bewohnbares Heim zu machen. Alles in Eigenarbeit.- Es ist bewundernswert was sie dort in ihrem Leben und in ihrer ganz eigenen Art geschaffen hat.

Ein Kachelofen in einem gut restaurierten Turm in der alten Stadtmauer.
Ein Kachelofen in einem gut restaurierten Turm in der alten Stadtmauer.

Heute ist sie über neunzigjährig und lebt in einer Pflegeeinrichtung.- hier wurden wir mit einem Glas Sekt begrüßt- und bei jedem weiteren Halt während der historischen Stadtführung gab es eine weitere leckere Überraschung. Vom Sekt, Brot, Bier und heiße Suppe zum Schluss war alles dabei. Der Rundgang dauerte von 19.30 Uhr bis 22.00Uhr. Herr Pöhlsen hat schon sehr auf uns gewartet wegen der Lenkzeiten des Busses.

Das Bamberger Rathaus
Das Bamberger Rathaus

Dafür sind wir dann am darauf folgenden Tag etwas später vom Hotel abgefahren- zur Freude aller Damen. Dadurch war die Nacht dann etwas länger. Es ging nach Bamberg in die sehr schöne Altstadt mit ihren historischen Gebäuden zwischen dem Fluss Regnitz und dem Main- Donau- Kanal.

Zelt der Religion in Bamberg.
Zelt der Religion in Bamberg.
Gruppenfoto im Zelt der Religion in Bamberg.
Gruppenfoto im Zelt der Religion in Bamberg.

Bei einem geführten Stadtrundgang konnten wir viel Wissenswertes über den Ort erfahren und hatten über Mittag noch etwas Freizeit. Im Zelt der Religionen auf dem Weg zurück zu Busparkplatz konnten wir unser Gruppenfoto „schießen“.

Schloss Seehof in der Nähe von Bamberg
Schloss Seehof in der Nähe von Bamberg

Auf dem Rückweg sind wir dann im Schloss Seehof zum Kaffeetrinken eingekehrt. Einige Damen haben noch einen Spaziergang durch den schönen Schlosspark unternommen. In unserem Urlaubsort angekommen, gab es im Hotel noch eine Feuerwehrübung, bei der einige Gäste mit dem Lift des Feuerwehrwagens gerettet werden mussten.

Feuerwehrübung im Hotel
Feuerwehrübung im Hotel

Unter anderen unsere 1. Vorsitzende Frau Jutta Behnk und unser Busfahrer Herr Pöhlsen. Natürlich zur Gaudi der übrigen Landfrauen und den anderen Hotelgästen. Das anschließende köstliche Abendessen hatten sich dann alle Beteiligten redlich verdient. Mit Musik klang der Abend aus.

Am darauf folgenden Morgen lagen schon einige der hiesigen Zeitungen mit dem Bericht der Presse über die Rettung der Oldesloer Landfrauen auf dem Tisch. Das mussten wir natürlich mit in die Heimat nehmen, um unsere Familien damit zu überraschen.

Zeitungsartikel zur Feuerwehrübung
Zeitungsartikel zur Feuerwehrübung

Nach dem Frühstück ging es wiederum nach Weismain. Aber dieses Mal sollten wir eine Brauerei besuchen, das Familienunternehmen Leikeim. Hier hatten wir eine sehr informelle Führung mit anschließender Bierverkostung und einem guten Mittagessen, bestehend aus Leberkäse mit Brot/ Brötchen und leckerem Sauerkohl.

Wir beim Besuch und der Bierprobe der Brauerei Leikeim in Weismain
Wir beim Besuch und der Bierprobe der Brauerei Leikeim in Weismain

Bevor wir wieder im Hotel waren, hatten wir noch die Gelegenheit günstig Schuhe zu erwerben. Einige der Damen haben auch etwas erstanden. Zwischen Bad Staffelstein und Lichtenfels liegt die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen.

Die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen liegt zwischen Bad Staffelstein und Lichtenfels.
Die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen liegt zwischen Bad Staffelstein und Lichtenfels.

Hier konnten wir noch am Nachmittag einem Orgelkonzert beiwohnen. Ein sehr schönes Erlebnis. Am Abend wurde uns ein Biermenü serviert. Die Chefin der Firma Leikeim (ein Biersommelier) kam mit verschiedenen Biersorten zu uns ins Hotel und erklärte uns die einzelnen Biersorten mit Proben zwischen den Gängen, von der Vorsuppe bis zum Dessert. Wir waren uns einig: soviel Bier an einem Tag hatten wir noch nie getrunken. Es war ein lustiger Abend.

Am 5. Tag unseres Aufenthalts ging es nach Nürnberg. Hier hatten wir noch eine kleine Führung durch die nach dem 2. Weltkrieg schön wieder aufgebaute Altstadt mit einem Bummel daran auf eigene Faust. Auf dem Hauptmarkt mit seinen vielen schönen Marktbuden machte es Spaß durch die Gänge zu schlendern und auch diverse Dinge zu erstehen.

Das „Männleinlaufen“ mit dem Glockenspiel der Frauenkirche in Nürnberg.
Das „Männleinlaufen“ mit dem Glockenspiel der Frauenkirche in Nürnberg.

Natürlich haben wir uns um 12.00 Uhr auch das „ Männleinlaufen“ mit dem Glockenspiel der Frauenkirche nicht entgehen lassen. Am Nachmittag haben wir dann auf der Rückfahrt zum Hotel in Pottenstein Kaffee getrunken und am Abend hieß es dann wieder die Koffer packen, denn nach dem Frühstück des nächsten Tages haben wir unsere Heimfahrt nach Schleswig- Holstein angetreten.

Aber ein schöner letzter Abend stand uns ja noch bevor, der mit einem leckeren Abendessen begann. Danach kam der Weingott Bacchus mit seinem Engel zu uns. Er hatte sich ganz offensichtlich sehr gut über uns auf der Homepage der Oldesloer Landfrauen und ihren Aktivitäten informiert und hielt auf uns eine Rede in gereimten Versen, ganz im Stil einer Büttenrede. Viele Lacher und noch mehr Applaus war ihm sicher.

Der Weingott Bacchus mit seinem Engel
Der Weingott Bacchus mit seinem Engel

Unser aller Dank galt ihm und der gesamten Crew des Fränkischen Hofes  mit einigen Mitbringseln unserer Seits aus Bad Oldesloe. Wir haben sehr selten auf unseren Fahrten so viel Engagement der Hotelleitungen erlebt!

Nach einer sicheren und ruhigen Heimfahrt bedankten wir uns natürlich bei Herrn Pöhlsen und „unserer“ Christel für diese schöne Reise.

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